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Mindestens zehn Tote nach russischen Raketen- und Drohnenangriffen in mehreren Regionen der Ukraine

Kyiv meldet eine großangelegte Angriffsserie mit hunderten Drohnen und Raketen; mehrere Tote, Dutzende Verletzte und ukrainische Angriffe auf russische Ölschiffe.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Mindestens zehn Tote nach russischen Raketen- und Drohnenangriffen in mehreren Regionen der Ukraine
  • Luftangriffe trafen Wohngebiete und Infrastruktur in mehreren Regionen
  • die ukrainische Luftabwehr spricht von hunderten anfliegenden Drohnen und zahlreichen Abfängen.

Nach Angaben ukrainischer Behörden haben russische Raketen- und Drohnenangriffe innerhalb von 24 Stunden mindestens zehn Menschen getötet und mehr als 70 verletzt. Die Angriffsserie ließ nach Behördenangaben über zehn Städte im ganzen Land nicht verschont und betraf unter anderem die Regionen Donetsk, Zaporizhzhia, Kherson und Mykolaiv.

Im Süden wurde der Stadt Mykolaiv zufolge eine ballistische Rakete abgeschossen oder eingeschlagen; Einsatzkräfte vor Ort meldeten mindestens fünf Verletzte, drei Männer und zwei Frauen, die in Krankenhäuser gebracht wurden. Zur Schwere ihrer Verletzungen machten die Behörden keine näheren Angaben.

Nach dem Schritt meldete die ukrainische Luftwaffe, die Attacke habe aus 'hunderten' Drohnen und Raketen bestanden. Kyiv gab an, 268 in den ukrainischen Luftraum eindringende Drohnen registriert zu haben, von denen 249 abgefangen worden seien. Zugleich teilte die Luftwaffe mit, mindestens 19 iranische Shahed-Kampf-Drohnen und eine ballistische Rakete hätten ihre Ziele in 15 verschiedenen Orten getroffen.

Im Osten der Donbas-Region nannte Gouverneur Vadym Filashkin zwei Todesopfer in Dobropillia und Mykolaivka; dort seien zudem neun weitere Personen verletzt worden. In Zaporizhzhia wurden demnach zwei Menschen getötet und fünf verletzt, darunter ein Kind. In der Region Kherson gab es Berichte über drei Tote; russische Angriffe hätten sich dort auf Wohngebiete in Dutzenden Siedlungen konzentriert.

Zugleich setzt die ukrainische Seite nach eigenen Angaben ihre Angriffe auf russische Öl-Infrastruktur fort. Präsident Wolodymyr Zelenskyj schrieb, in den frühen Morgenstunden seien zwei Schiffe 'am Eingang des Hafens von Novorossiysk' getroffen worden; diese Schiffe seien zuvor aktiv für den Öltransport genutzt worden. Novorossiysk gilt demnach weiterhin als wiederkehrendes Ziel ukrainischer Operationen.

Insgesamt stehen die Vorfälle im Kontext anhaltender großräumiger Angriffs- und Abwehroperationen, bei denen Kyiv die Ausweitung seiner Langstreckenfähigkeiten zu See, Luft und Land betont. Regionale Behörden dokumentieren die zivilen Opfer und Verletzten, konkrete Angaben zu weiteren zivilen Schäden sowie zu möglichen militärischen Zielobjekten wurden bislang nicht detailliert veröffentlicht.