NFL Draft 2026: Raiders haben Erstrunden-Pick – Fernando Mendoza gilt als klarer Favorit auf Rang eins
Der Draft beginnt an diesem Donnerstag und umfasst 257 Spieler in sieben Runden; die Las Vegas Raiders halten die erste Auswahl nach einem Stärke‑des‑Spielplans‑Tie‑Breaker.
- Der NFL Draft 2026 startet am Donnerstag. Fernando Mendoza, Heisman‑Gewinner und College‑Champion, gilt als klarer Favorit auf die erste Gesamtwahl
- die Raiders haben sich den Top‑Pick gesichert.
Nach Angaben beginnt der NFL Draft 2026 an diesem Donnerstag und erstreckt sich über drei Tage. In insgesamt sieben Runden werden 257 Spieler gewählt; grundsätzlich hat jedes der 32 Teams pro Runde einen Pick, sofern keine Tauschgeschäfte vorgenommen wurden. Die Veranstaltung verspricht neben den üblichen Überraschungen auch intensive Diskussionen über die Zukunftsaufstellungen der Klubs.
Im Mittelpunkt steht Fernando Mendoza. Der Quarterback verbrachte drei Jahre an der University of California und wechselte für die Saison 2025 nach Indiana, wo er die Hoosiers zur nationalen Meisterschaft führte und mit der Heisman Trophy ausgezeichnet wurde. Mendoza gilt als der herausragende Kandidat für die erste Gesamtwahl, und seine Kombination aus Erfolg auf Mannschafts‑ und Einzelniveau macht ihn zum klaren Favoriten in dieser Klasse.
Nach dem Schritt, mit dem die Draftreihenfolge feststand, besitzen die Las Vegas Raiders die erste Auswahl. Vier Teams hatten in der vergangenen Saison eine Bilanz von 3-14; die Raiders sicherten sich den Top‑Pick aufgrund des Tie‑Breakers, der die Stärke des Spielplans bewertete. Direkt hinter ihnen folgen die New York Jets, Arizona Cardinals und Tennessee Titans mit den nächsten drei Picks, was die Möglichkeit bietet, dass mehrere Teams ihren Kader besonders im Quarterback‑Bereich verstärken wollen.
Daneben ist die Klasse in bestimmten Bereichen ungewöhnlich stark besetzt. An der Defensive Line wird vor allem die Tiefe hervorgehoben; Pass‑Rusher wie David Bailey und Rueben Bain Jr. gelten als Kandidaten für frühe Auswahlrunden. Auch die Receiver‑Gruppe bietet mehrere vielversprechende Optionen. Zudem kommen die meisten Kandidaten über das College‑System ins NFL‑Draft‑Fenster, ergänzt durch eine kleinere Zahl internationaler Spieler.
Zugleich sind organisatorische Details bemerkenswert: 16 Prospects werden in Pittsburgh erwartet, doch Fernando Mendoza hat sich entschieden, den Draft mit seiner Familie in Miami zu verfolgen und wird nicht persönlich vor Ort sein. Ohio State stellt mehrere Top‑Erwartungen, darunter Pass‑Rusher, Linebacker, Wide Receiver und Safety, von denen mehrere als Kandidaten für die vorderen Picks gelten. Die kommenden Tage werden zeigen, wie die Teams ihre Prioritäten setzen und welche Überraschungen sich beim Aufruf der Namen ergeben.