North Carolina will Erwachsene anklagen, die einer verabredeten Jugendschlägerei beiwohnten, aus der Massenschüsse folgten
Zwei Teenager getötet, fünf weitere verletzt; Polizei zufolge eskalierte ein verabredetes Treffen im Park zu Schusswechseln. Behörden kündigen Strafverfolgung gegen Erwachsene an, die der Auseinandersetzung beiwohnten oder sie förderten.
- Winston‑Salem: Behörden sprechen von vorab geplantem Jugendtreffen, das in mehreren Schusswechseln endete
- Anklagen gegen Augenzeugen vorgesehen.
Nach Angaben der Polizei von Winston‑Salem in North Carolina fordern Ermittler strafrechtliche Schritte gegen Erwachsene, die einer verabredeten Schlägerei unter Jugendlichen beiwohnten oder diese unterstützten. Bei dem Vorfall in einem öffentlichen Park wurden zwei Teenager getötet und fünf weitere Menschen im Alter von 14 bis 19 Jahren verletzt, wie die Behörden mitteilten.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht nach Polizeiangaben eine vorab geplante Begegnung von Jugendlichen, die am Montag in Gewalt umschlug. Die Einsatzkräfte waren zunächst wegen einer Schlägerei alarmiert worden; kurz vor dem Eintreffen seien Hinweise eingegangen, dass Schüsse gefallen seien und mehrere Personen von Gewehrfeuer getroffen worden seien. Ermittler sprechen von mehreren Schusswechseln, die sich bei dem Treffen entluden.
Nach dem Schritt, die Opfer zu identifizieren, nannten die Behörden die Getöteten als Erubey Romero Medina, 17, und Daniel Jimenez Millian, 16. Zu den Verletzten zählen vier Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 14 und 19 Jahren; ihre Verletzungen reichen den Angaben zufolge von kritisch bis leicht. Die Polizei erklärte, sie schließe nicht aus, dass einige der Verletzten selbst an den Schüssen beteiligt gewesen sein könnten.
Zugleich veröffentlichten der Polizeichef von Winston‑Salem, William H. Penn, der örtliche Sheriff Bobby Kimbrough Jr. und der Bezirksstaatsanwalt Jim O’Neill eine gemeinsame Videobotschaft, in der sie ankündigten, Erwachsene zur Rechenschaft ziehen zu wollen, die bei der verabredeten Auseinandersetzung anwesend gewesen seien. Penn unterstrich, die Behörden wollten deutlich machen, dass das Dulden oder Unterstützen delinquenten Verhaltens von Jugendlichen nicht toleriert werde. Konkrete Einzelheiten zu den betroffenen Erwachsenen und möglichen Anklagepunkten wurden nicht genannt.
Daneben betonten die Ermittler, dass derzeit keine weiteren Verdächtigen aktiv gesucht würden, während die strafrechtlichen Schritte gegen Augenzeugen und mögliche Beteiligte vorbereitet würden. Die Untersuchungen laufen weiter; die Behörden erwarten weitere Informationen, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.