Palantir übertrifft Erwartungen dank starkem US‑Geschäft und hebt Jahresprognose an
Der Datenanalyse‑Spezialist meldet ein Umsatzplus von 85 Prozent im ersten Quartal und hebt seine Erwartungen für 2026 an.
- Starkes US‑Geschäft und Großaufträge treiben Palantirs Umsatz
- Konzern stellt verbesserte Jahresprognose in Aussicht.
Nach Angaben des Unternehmens stiegen die Erlöse im ersten Quartal um 85 Prozent auf 1,63 Milliarden US‑Dollar und lagen damit über den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 1,54 Milliarden Dollar.
Im Mittelpunkt des Wachstums stand der US‑Markt, dessen Umsatz sich mit einem Plus von 104 Prozent mehr als verdoppelte; besonders dynamisch entwickelte sich das kommerzielle Geschäft mit einem Anstieg von 133 Prozent, während die Einnahmen aus dem Regierungsbereich um 84 Prozent zulegten.
Zugleich schloss Palantir im Berichtszeitraum 206 Verträge mit einem Mindestvolumen von jeweils einer Million Dollar ab, darunter 47 Vereinbarungen mit einem Volumen von mindestens zehn Millionen Dollar, die wesentlich zum Quartalsumsatz beitrugen.
Unterdessen hob das Management die Prognose für das Gesamtjahr an und peilt nun einen Umsatz zwischen 7,65 und 7,66 Milliarden Dollar an, was einem Jahreswachstum von etwa 71 Prozent entsprechen würde.
Daneben stellte das Unternehmen für das zweite Quartal Erlöse zwischen 1,797 und 1,801 Milliarden Dollar in Aussicht; außerdem belief sich der bereinigte Gewinn je Aktie im ersten Quartal auf 0,33 Dollar.
Inzwischen deutet die hohe Zahl großer Mehrjahresverträge auf eine anhaltende Nachfrage nach den Datenanalyse‑Produkten und -Dienstleistungen hin, wobei sowohl Enterprise‑ als auch Regierungsaufträge zur stabilen Pipeline beitragen.
Gleichzeitig bildet die Kombination aus erneutem US‑Wachstum und umfangreichen Vertragsabschlüssen die Grundlage für die verbesserte Umsatzperspektive des Konzerns und verleiht dem Management Spielraum für die überarbeitete Jahresplanung.