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Powell will nach Ende seiner Amtszeit als Fed‑Chair als Gouverneur im Board bleiben

Der scheidende Fed‑Vorsitzende nutzt sein Recht, nach Ablauf seiner Amtszeit als Gouverneur im Board zu verbleiben, und widersetzt sich damit Forderungen aus dem Weißen Haus.

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Titelbild: Powell will nach Ende seiner Amtszeit als Fed‑Chair als Gouverneur im Board bleiben
Jerome Powell will nach dem Ende seiner Zeit als Fed‑Chair weiterhin als Gouverneur im Board der Federal Reserve sitzen und löst damit einen neuen Konflikt mit der Trump‑Administration aus.

Nach Angaben hat Jerome Powell erklärt, er werde nach dem offiziellen Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender der Federal Reserve im Board der Notenbank als Gouverneur verbleiben. Damit macht der scheidende Fed‑Chef von einer formalen Option Gebrauch, die ihm eine weitere Teilnahme an den Entscheidungen des Fed‑Boards ermöglicht. Powell betont mit seiner Ankündigung, seine Rolle trotz des Amtswechsels nicht aufzugeben.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die ablehnende Haltung aus Teilen der Regierung, die Powell zum Rückzug aus dem Board aufgefordert hatten. Mit seinem Schritt stellt sich der ehemalige Vorsitzende klar gegen diese Forderungen und signalisiert, dass er weiterhin Einfluss auf Geldpolitik und Aufsichtstätigkeit der Notenbank ausüben möchte. Seine Entscheidung wirkt damit direkt auf die institutionelle Balance zwischen Federal Reserve und Exekutive.