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Rory McIlroy baut beim Masters zur Halbzeit Rekord‑Führung auf

Mit einer 65 am Freitag baute der Titelverteidiger seinen Vorsprung in Augusta auf sechs Schläge aus und liegt bei 12 unter Par.

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Titelbild: Rory McIlroy baut beim Masters zur Halbzeit Rekord‑Führung auf
McIlroy chippt sich auf der 17. ein und stellt mit 12 unter Par eine neue Bestmarke für die Halbzeitführung auf.

Nach Angaben aus Augusta hat Rory McIlroy die zweite Runde des Masters in dominanter Manier beendet und die Führung zur Halbzeit deutlich ausgebaut. Der Nordire spielte eine 65 und steht nun bei 12 unter Par; damit führt er das Feld mit sechs Schlägen Vorsprung an. Schon in den frühen Löchern setzte er Akzente, als er sich auf den Bahnen drei und vier Vorteile verschaffte und das Tempo vorgab, ehe er im weiteren Verlauf noch mehrere Birdies sammelte.

Im Mittelpunkt seiner starken Vorstellung standen vor allem die letzten Bahnen. McIlroy notierte Birdies an den Löchern 12, 13, 15 und 16, nachdem ihm zuvor ein Bogey auf der Fünf einen kurzen Dämpfer versetzt hatte. Am 17. Grün erzielte er das spektakuläre Highlight der Runde: Ein Chip‑In aus rund 30 Yards verwandelte er direkt zum Birdie. Anschließend schloss er das 18. Loch souverän ab und sicherte sich so die 65, die ihm die komfortable Zwischenführung bescherte.

Zugleich markiert McIlroys Zwischenstand einen Masters‑Rekord für die Halbzeitführung. Der 36‑Jährige, der 2025 den Green Jacket gewonnen hatte, ist nun 36 Löcher davon entfernt, als nur der vierte Spieler überhaupt sein Masters erfolgreich zu verteidigen. Sein Spiel wirkte über weite Strecken ruhig und routiniert; kleinere Fehler konnten die Phasen seiner Dominanz nicht entscheidend beeinträchtigen. Die Kombination aus präzisem Eisen‑Spiel und eingestreuten spektakulären Momenten machte den Unterschied gegenüber dem Verfolgerfeld aus.

Hinter McIlroy gruppierten sich mehrere Spieler in Schlagdistanz, ohne jedoch die Führung ernsthaft zu bedrohen. Patrick Reed erreichte zwischenzeitlich sieben unter Par, verlor am Schlussloch jedoch noch einen Schlag; er hatte zwei konstante Runden mit je 69 Schlägen gespielt. Sam Burns, der Freitag mit einer 71 beendete, reiht sich in der ersten Verfolgergruppe ein. Justin Rose, Shane Lowry und Tommy Fleetwood liegen jeweils bei fünf unter Par und bilden das enge Tableau direkt hinter den Spitzenreitern.

Die zweite Runde hat das Turnier deutlich strukturiert: McIlroys klarer Vorsprung zwingt die Konkurrenten zu riskanteren Entscheidungen in den verbleibenden 36 Löchern. Für viele Anwärter bedeutet das ein erhöhtes Druckmoment, wenn sie ihre Chancen auf den Titel wahren wollen. Die dritte Runde am Samstag wird zeigen, ob McIlroy seine Form konservieren kann oder ob die Verfolger den Druck spürbar erhöhen und das Rennen wieder enger machen.