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Russische Nationalhymne ertönt erneut bei Paralympics nach Protest von deutschen Athleten

Bei den Winter-Paralympics in Italien wurde die russische Hymne gespielt, einen Tag nach einer Podiumsaktion deutscher Sportler.

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Titelbild: Russische Nationalhymne ertönt erneut bei Paralympics nach Protest von deutschen Athleten
Die Wiederholung der Hymne folgt auf eine sichtbare Geste deutscher Athleten während einer Siegerehrung.

Bei den Paralympics in Tesero, Italien, erklang am 11. März erneut die russische Nationalhymne. Die Zeremonie folgte auf einen Vorfall am Vortag, bei dem deutsche Athleten bei einer Podiumsveranstaltung eine Proteststatementstruktur gezeigt hatten.

Die AP-Berichterstattung dokumentiert mehrere russische Medaillengewinner auf dem Podium, darunter Ivan Golubkov, der im Männer-Paracrosscountry über 10 km Gold gewann, sowie Anastasiia Bagiian, die im Frauenrennen für sehbehinderte Athletinnen siegte. Die Hymne wurde im Zusammenhang mit diesen Ehrungen gespielt.

Der Vorfall hat bei den Spielen Aufmerksamkeit erzeugt, weil er politische Spannungen in die sportliche Bühne trug. Konkrete Maßnahmen des Organisationskomitees oder Sanktionen gegen beteiligte Athleten wurden in der Quelle nicht genannt.