San Antonio Spurs stürzen Champion Thunder nach dramatischem Game 7
In einem engen siebten Spiel setzten sich die Spurs mit 111:103 durch. Ein Block von Luke Kornet und die breitere Unterstützung der Ergänzungsspieler entschieden die Serie zugunsten San Antonios.
Nach Angaben endete Game 7 der Western Conference Finals mit einem 111:103‑Sieg der San Antonio Spurs über die amtierenden Meister Oklahoma City Thunder. Damit scheiden die Thunder in den Playoffs aus und die Spurs ziehen in das Finale ein. Das Ergebnis krönte eine Serie, in der entscheidende Momente und kollektive Beiträge über das Weiterkommen entschieden.
Im Mittelpunkt des Schlussabschnitts stand eine Wendung, als Victor Wembanyama früh im vierten Viertel sein fünftes Foul kassierte und zunächst auf die Bank musste. Kurz darauf setzte Luke Kornet zu einem spektakulären Block gegen Isaiah Hartenstein an, lenkte den Ball gegen das Brett und ermöglichte den schnellen Korberfolg von Stephon Castle. Kornets Einsatz dauerte nur 54 Sekunden, doch seine Aktion stoppte einen möglichen Momentum‑Schub der Thunder und leitete eine Phase ein, in der San Antonio die Kontrolle zurückgewann.
Zugleich zeigte San Antonio die erhoffte Tiefe: Keldon Johnson traf zwei Dreipunktwürfe, Dylan Harper versenkte ein langes Dreipunktangebot über Shai Gilgeous‑Alexander, und Julian Champagnie traf sechs von zehn Versuchen aus dem Feld. De’Aaron Fox steuerte einen wichtigen Distanzwurf bei. Diese Reihe von Treffern und die Vielseitigkeit der Role Players entlasteten Wembanyama und erhöhten die Belastung für die gegnerische Verteidigung in den entscheidenden Minuten.
Inzwischen reichte die starke Einzelleistung von Shai Gilgeous‑Alexander, der 35 Punkte erzielte, nicht aus, um Oklahoma City den Sieg zu sichern. Cason Wallace lieferte im vierten Viertel 14 Punkte, doch darüber hinaus fehlte es den Thunder an nennenswerter Unterstützung aus der Bank. Gerade die Reserve, die in der Serie zuvor oft als Stärke fungiert hatte, blieb in diesem Spiel hinter den Erwartungen zurück.
Daneben bleibt bestehen, dass Oklahoma City in der regulären Saison früh sehr erfolgreich war; dieser Erfolg belegt die Qualität des Kaders. Verletzungsbedingte Ausfälle wichtiger Rotationsspieler wie Jalen Williams und Ajay Mitchell hatten die Tiefe der Thunder bereits in früheren Partien eingeschränkt und trugen dazu bei, dass die Breite der Rotation in kritischen Momenten nicht voll zur Verfügung stand.
Unterdessen nutzten die Spurs die sich bietenden Chancen geschickt und kontrollierten in den Schlüsselmomenten Tempo und Fehlerquote. Kornets kurzer, aber wirkungsvoller Einsatz zusammen mit den treffsicheren Beiträgen der Ergänzungsspieler machte den Unterschied in einem Spiel, das Erfahrung und kollektive Stärke zugunsten der Herausforderer entschied.