Spurs schlagen Titelverteidiger Thunder in Game 7 und ziehen ins NBA-Finale gegen die Knicks ein
San Antonio gewinnt Game 7 mit 111:103; Victor Wembanyama prägt Entscheidung und wird Serien-MVP. Die Spurs treffen nun in den Finals auf die New York Knicks, Spiel 1 in San Antonio.
- San Antonio zieht nach einem 111:103 in Spiel sieben ins NBA-Finale ein
- Wembanyama emotional und als MVP der Serie geehrt.
Nach dem entscheidenden siebten Spiel der Western Conference Finals setzten sich die San Antonio Spurs mit 111:103 gegen die Titelverteidiger Oklahoma City Thunder durch und sicherten sich damit den Einzug in die NBA-Finals. Die Spurs treffen nun auf die New York Knicks; Spiel 1 ist für Mittwoch in San Antonio angesetzt. Der Sieg fiel hart erarbeitet aus und endete erst, als San Antonio in den Schlussminuten die Kontrolle behielt.
Im Mittelpunkt der Partie stand der 22-jährige Franzose Victor Wembanyama, der mit 22 Punkten und sieben Rebounds maßgeblich zum Erfolg beitrug und am Ende der Serie zum MVP gekürt wurde. Wembanyama zeigte entscheidende Aktionen in der Offensive und in der Defensive; die Anspannung löste sich bei ihm in Tränen, als der Finaleinzug Gewissheit wurde. Seine emotionale Reaktion spiegelte die Bedeutung dieses Moments für ihn und sein Team wider.
Zugleich war der Erfolg ein Kollektiv: Julian Champagnie steuerte 20 Punkte bei und traf sechs Dreipunktwürfe, Dylan Harper bereitete als Einwechselspieler immer wieder Probleme für die Thunder, und Ersatzmann Luke Kornet lieferte im vierten Viertel einen wichtigen Block, der eine mögliche Aufholjagd der Gastgeber stoppte. Die Spurs fanden über die ganze Bandbreite der Bank- und Starterleistung Wege, Oklahoma City unter Druck zu setzen und die Partie kontrolliert zu Ende zu spielen.
Daneben hielten die Thunder bis zuletzt dagegen. Shai Gilgeous-Alexander war mit 35 Punkten und neun Assists einer der treibenden Kräfte, doch seine Teamkollegen konnten keine gleichwertige Unterstützung liefern, sodass die Titelverteidiger am Ende den Kürzeren zogen. Zudem fehlte Oklahoma City Jalen Williams wegen einer Oberschenkelverletzung, was die Rotation der Thunder zusätzlich belastete.
Inzwischen sieht das Blickfeld beider Klubs unterschiedlich aus: Die Spurs richten die Aufmerksamkeit nun auf das Finale gegen die Knicks und hoffen, den Heimvorteil im ersten Spiel auszunutzen. Thunder-Coach Mark Daigneault betonte die Lernchancen aus der Serie und nannte die Niederlage eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Für San Antonio bleibt zudem eine historische Note: 1999 standen die Spurs ebenfalls in den Finals gegen New York und gewannen damals die Serie.