Starbucks startet Beta‑App in ChatGPT, um Kunden neue Getränke vorzuschlagen
Starbucks bietet Kunden künftig Getränke‑Inspiration direkt im ChatGPT‑Interface an; Bezahlung und Loyalitätsfunktionen bleiben über die Starbucks‑App oder Website geregelt.
- Starbucks startet eine Beta‑App in ChatGPT, die Nutzer bei der Drink‑Suche unterstützt und Bestellungen personalisieren lässt
- der Abschluss erfolgt weiterhin in den eigenen Kanälen.
Nach Angaben von Starbucks hat das Unternehmen eine Beta‑App in ChatGPT freigeschaltet, mit der Kunden neue Getränke entdecken können. Nutzer aktivieren die Starbucks‑App im App‑Verzeichnis von ChatGPT und rufen den Bot mit einem Prompt auf, der @Starbucks enthält, um Vorschläge zu erhalten oder eigene Ideen weiterzuentwickeln.
Zugleich ermöglicht die Integration, Bestellungen zu personalisieren und eine Filiale für die Abholung auszuwählen. Gleichzeitig macht Starbucks deutlich, dass der eigentliche Kauf nicht über ChatGPT abgewickelt wird: Konsumenten müssen die Bestellung in der Starbucks‑App oder auf der Website abschließen, damit Loyalitätsfunktionen und Zahlungsabwicklung unverändert genutzt werden können.
Im Mittelpunkt der Initiative steht die sogenannte Drink‑Discovery: Viele Kunden starten ihre Bestellung nicht vom Menü, sondern von einer Stimmung oder einer vagen Idee. Die ChatGPT‑Integration soll solche Inspirationsmomente aufgreifen und schnell Getränkevorschläge liefern, die zur Beschreibung des Nutzers passen — etwa nach Geschmacksvorlieben oder Anlass.
Daneben reiht sich die Neuerung in Starbucks' breitere Strategie ein, US‑Kunden wieder vermehrt in die Cafés zu locken. Im Rahmen des 'Back to Starbucks'‑Programms hat das Unternehmen Sitzangebote wieder eingeführt, das Angebot gestrafft und Anpassungen im Loyalitätsprogramm vorgenommen; zudem erleichtern bereits bestehende digitale Funktionen das Auffinden beliebter oder ungewöhnlicher Getränke in der mobilen App.
Unterdessen ist die ChatGPT‑Beta nicht Starbucks' erste Anwendung generativer KI: Im vergangenen Jahr stellte die Kette eine KI‑Assistenz für Baristas vor, die auf einer Cloud‑Plattform basiert. Auch andere große Einzelhändler experimentieren mit Shopping‑Funktionen innerhalb von ChatGPT und testen ähnliche Integrationen, um Kundeninteraktionen zu erweitern.