Texas: Schütze tötet einen Menschen, neun weitere in Krankenhaus
In Midland forderte eine Schießerei einen Toten; neun weitere Menschen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Täter wurde nach einer mehrstündigen Belagerung tot aufgefunden.
- Bei einer Schießerei in Midland starb ein Mensch
- der mutmaßliche Täter wurde nach einer rund zweistündigen Konfrontation tot aufgefunden, mehrere Verletzte wurden hospitalisiert.
Die Kernentwicklung: In Midland, Texas, endete eine Schießerei mit einem Todesopfer und neun Verletzten, die ins Krankenhaus kamen. Der mutmaßliche Schütze wurde nach einer etwa zweistündigen Belagerung tot aufgefunden. Die Ereignisse lösten einen mehrstündigen Einsatz lokaler und föderaler Behörden aus.
Der Vorfall begann kurz nach 8 Uhr Ortszeit in einem als Industriegebiet beschriebenen Straßenzug, als zahlreiche Notrufe über Schusswaffen eingingen. Einsatzkräfte trafen rasch ein; Augenzeugen beschrieben ein intensives Schussfeuer, und es kursierten Videos, die Polizeibeamte zeigten, die aus einem gepanzerten Fahrzeug stiegen, sowie den Einsatz von Robotern vor Ort. Ein Zeuge schätzte die Anzahl der abgefeuerten Schüsse auf rund 40.
Die Polizei identifizierte den mutmaßlichen Täter als Victor Mata Villarreal, 45, wohnhaft in Odessa. Er war bereits wegen eines Vorfalls zwei Tage zuvor in den Blick geraten, als er bei einer Fahrzeugverfolgung mehrfach auf einen Polizeibeamten gefeuert haben soll und daraufhin wegen versuchten Tötens einer Amtsperson gesucht worden war. Die Konfrontation in Midland endete in der Nähe einer Tierklinik, wo die Einsatzkräfte die Lage schließlich sicherten.
Die Verletzten wurden ins Midland Memorial Hospital gebracht, wo die Notaufnahme aus Sicherheitsgründen abgeriegelt wurde. Vier Personen befanden sich demnach in Operationssälen, fünf weitere galten als stabil, und einige Betroffene konnten im Verlauf des Nachmittags bereits entlassen werden. Bundesbehörden unterstützten die Ermittlungen vor Ort; unter den Kräften waren Spezialagenten und Mitarbeiter zur Opferbetreuung.
Politische Reaktionen folgten unmittelbar: Der Gouverneur von Texas äußerte Bestürzung über die Gewalttat und würdigte das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte. Midland, eine Stadt in der Mitte der staatlichen Ölregion mit rund 140.000 Einwohnern, war vor sechs Jahren bereits Schauplatz eines tödlichen Amoklaufs. Die aktuellen Ermittlungen zielen darauf ab, den genauen Ablauf der Tat und die Hintergründe zu klären.