Trump trifft Xi in Peking: Handel, Taiwan und Iran dominieren das Gipfelprogramm
Das zweitägige Gipfeltreffen von US‑Präsident Donald Trump und Staatschef Xi Jinping in Peking gilt als heikel. Konkrete Durchbrüche werden nicht erwartet; Handel, Iran‑Konflikt und Taiwan dominieren die Agenda.
Nach Angaben von Beobachtern wird Präsident Donald Trump diese Woche zu einem zweitägigen Gipfeltreffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Peking erwartet. Die Begegnung erfolgt in einer Phase, in der bilaterale Spannungen durch eine Reihe wirtschaftlicher und politischer Streitpunkte belastet sind und neue außenpolitische Krisen zusätzliche Risiken für das Verhältnis bergen.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Handelsfragen, die für die US‑Wirtschaft hohe Priorität besitzen. Washington will die Beziehung zu China neu ausbalancieren und legt demnach Wert auf Reziprozität und faire Wettbewerbsbedingungen. Experten halten weitreichende, dauerhafte Vereinbarungen jedoch für unwahrscheinlich; eher realistisch erscheinen punktuelle, praktische Abkommen, etwa gezielte chinesische Käufe US‑amerikanischer Agrarprodukte oder Flugzeuge.
Zugleich wird der Krieg im Iran die Unterredungen begleiten. Das Gipfeltreffen folgt auf einen kürzlichen Besuch des iranischen Außenministers in Peking, der Chinas Rolle als wichtigen Handelspartner und großen Ölimporteur Irans hervorhebt. Damit rückt Pekings möglicher Einfluss auf Teheran in den Fokus, etwa bei Versuchen, Spannungen zu mindern oder die Energieversorgung zu stabilisieren. In den USA sorgen infolgedessen steigende Benzinpreise für zusätzlichen innenpolitischen Druck auf die Regierung.