Trump trifft Xi in Peking: viel Prunk, wenige greifbare Durchbrüche erwartet
Der US‑Präsident ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Peking eingetroffen; Zeremonien dominieren das Programm, während konkrete Abkommen zu Handel, Taiwan oder dem Iran vage bleiben.
Nach Angaben der AP landete Präsident Donald Trump am Mittwochabend zu seinem dreitägigen Besuch in Peking. Sein Konvoi fuhr vorbei an amerikanischen und chinesischen Flaggen, die Stadt war mit leuchtenden Schriftzeichen geschmückt; für Donnerstag ist eine Begegnung mit Staatschef Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes angesetzt.
Im Mittelpunkt des offiziellen Programms stehen Zeremonien und symbolträchtige Orte: eine bilaterale Unterredung in der Großen Halle, ein Besuch im historischen Himmelstempel sowie ein Staatsbankett. Für Freitag sind ein Arbeitstee und ein gemeinsames Mittagessen der Delegationen vorgesehen. Beobachter messen dem Ablauf daher vor allem symbolische Bedeutung zu, während konkrete Verhandlungsergebnisse bislang offenbleiben.
Nach dem Schritt betonen Vertreter des Weißen Hauses, der Präsident reise nicht ohne Ziel, und deuten mögliche Übereinkünfte im Handel an. Genannt werden mögliche chinesische Käufe von US‑Agrarprodukten und Flugzeugen sowie die Einrichtung eines Handelsgremiums zur Klärung wirtschaftlicher Differenzen. Konkrete Details und verbindliche Zusagen liegen jedoch noch nicht vor, sodass unklar bleibt, welche Ergebnisse am Ende des Besuchs stehen werden.
Zugleich wird der Ablauf als Mischung aus diplomatischem Spektakel und zurückhaltender, auf Pragmatismus ausgerichteter Agenda beschrieben. Staatsbankette und öffentliche Inszenierungen dürften die mediale Aufmerksamkeit fesseln; inhaltlich streben beide Seiten nach bisherigen Angaben offenbar eher kleinere, abgrenzbare Einigungen an. Grundlegende Differenzen, etwa in Fragen der Sicherheit oder der regionalen Politik, werden nach dem bisherigen Bild nicht sofort gelöst.