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Trumps Triumphbogen rückt nach Zustimmung einer Fachbehörde näher an Genehmigung

Die US Commission of Fine Arts billigte den Konzeptentwurf für Trumps Triumphbogen; Änderungen sind gefordert, und parallele Rechtsstreitigkeiten belasten weitere Vorhaben.

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Titelbild: Trumps Triumphbogen rückt nach Zustimmung einer Fachbehörde näher an Genehmigung
Kommission genehmigt Konzept, Richter erlaubt weiterhin unterirdische Arbeiten am umstrittenen White-House-Ballsaal.

Nach Angaben der US Commission of Fine Arts hat der von Präsident Donald Trump vorgeschlagene Triumphbogen einen wichtigen formalen Schritt Richtung Genehmigung genommen. Die sieben Mitglieder der Kommission stimmten am Donnerstag für die Annahme des Konzeptentwurfs; über eine endgültige Genehmigung soll erst nach Prüfung einer überarbeiteten Fassung entschieden werden.

Im Mittelpunkt der Beratung standen mehrere Änderungsvorschläge eines Kommissionsmitglieds, das den Verzicht auf eine der Statue ähnlich erscheinende 'Lady Liberty' forderte und die Entfernung der Paare von Adlerfiguren auf der Bogenkrone anregte. Diese Elemente würden die Höhe des Monuments weiter erhöhen; die Kommission verlangt daher Anpassungen, bevor ein finales Votum möglich ist.

Daneben erörterten die Mitglieder weitere Projekte im Umfeld des Weißen Hauses, darunter die geplante Weißfärbung der Fassade des Eisenhower Executive Office Building sowie den Bau eines unterirdischen Besucherkontrollzentrums neben dem Präsidentenpalast. Zugleich steht das Bogenprojekt nicht isoliert: Es ist Teil mehrerer Bauvorhaben, mit denen der Präsident sein gestalterisches Erbe in Washington festigen will.

Nach dem Schritt der Kommission gab ein Bundesrichter zugleich grünes Licht für unterirdische Arbeiten am umstrittenen Ballsaal-Projekt: Vorläufig können Arbeiten für Sicherheitsanlagen und Bunker im Untergrund fortgesetzt werden, während oberirdische Baumaßnahmen weiterhin gestoppt sind. Inzwischen laufen gerichtliche Auseinandersetzungen, mit denen Gegner versuchen, den Bau des Triumphbogens und verwandte Vorhaben zu blockieren.

Gleichzeitig bleibt offen, wie die geforderten Änderungen am Entwurf konkret aussehen werden und wann die Kommission über die überarbeitete Fassung abstimmt. Unterdessen dürften die juristischen Entscheidungen über den Ballsaal und die künftigen Prüfungen der Entwurfsfassung den Zeitplan und den Umfang der Projekte maßgeblich beeinflussen.