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Trumps Triumphbogen rückt näher an Genehmigung nach Sitzung der US-Kommission für Schöne Künste

Die Kommission billigte den Konzeptentwurf für den 76 Meter hohen Triumphbogen, forderte aber Änderungen an Figur und Ornamenten. Ein Richter erlaubte parallel unterirdische Arbeiten an einem getrennten White‑House‑Ballsaalprojekt.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Trumps Triumphbogen rückt näher an Genehmigung nach Sitzung der US-Kommission für Schöne Künste
  • Die US Commission of Fine Arts stimmte für den Konzeptentwurf des 250 Fuß hohen Triumphbogens
  • ein Richter gestattete zugleich Fortsetzung von Untergrundarbeiten an einem separaten Ballsaalprojekt des Weißen Hauses.

Nach Angaben der US Commission of Fine Arts hat der Konzeptentwurf für den von Präsident Donald Trump vorgesehenen Triumphbogen einen entscheidenden Kommissionstermin passiert. Die sieben Mitglieder der Kommission, die vom Präsidenten ernannt wurden, stimmten für die Genehmigung des Entwurfs, verlangten jedoch Überarbeitungen. Unter den vorgeschlagenen Änderungen ist der Verzicht auf eine der Freiheitsstatue ähnliche Figur sowie auf zwei Adler vorgesehen, die das Monument weiter vergrößt hätten.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die geplante Monumentalität: Der Entwurf sieht einen Bogen mit einer Höhe von 250 Fuß (rund 76 Meter) vor. Auf der Spitze sollte ursprünglich eine fackeltragende, der Freiheitsstatue ähnelnde Figur thronen, flankiert von zwei Adlern; am Sockel waren vier vergoldete Löwen und goldene Devise‑Inschriften geplant. Die Kommission kündigte an, eine überarbeitete Version des Designs erneut zu prüfen, bevor sie über eine endgültige Freigabe entscheidet.

Zugleich bleibt das Vorhaben nicht die einzige umstrittene Bauinitiative rund um das Weiße Haus. Neben dem Triumphbogen verfolgt die Regierung mehrere Projekte, darunter die Renovierung von Gebäudefassaden und der Bau eines unterirdischen Besucherzentrums sowie eines Ballsaals. Diese Projekte sind bereits Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen und planerischer Prüfungen, da sie das historische Stadtbild und Sicherheitsfragen berühren.

Inzwischen bestätigte ein Bundesrichter eine Teilfreigabe für Bauarbeiten an einem separaten Ballsaalprojekt des Präsidenten. Richter Richard Leon hob die frühere Unterbrechung für unterirdische Arbeiten auf und erlaubte Arbeiten an Bunkern und anderen sicherheitsrelevanten Anlagen unterhalb des geplanten Ballsaals. Oberirdische Bautätigkeiten bleiben dem Urteil zufolge vorerst untersagt. Die Entscheidung folgte auf eine Aufforderung eines Berufungsgerichts, die nationalen Sicherheitsaspekte der Baustoppanordnung neu zu bewerten.