US-Bundesstaaten prüfen Steuern für Superreiche — Washington debattiert Millionärssteuer
Mehrere Bundesstaaten erwägen höhere Abgaben auf sehr hohe Einkommen; Washingtons Gesetzesvorlage sieht knapp 10% Steuer auf Einkommen über 1 Million Dollar vor.
- Vorstoß zielt auf zusätzliche Milliarden zur Finanzierung sozialer Leistungen
- Debatte über wirtschaftliche Folgen bleibt offen.
US-Bundesstaaten treiben Initiativen voran, um die Steuerlast für sehr vermögende Haushalte zu erhöhen. Aktivisten und einige Demokraten sehen in höheren Abgaben auf Einkommen über eine Million Dollar ein Mittel, um öffentlich finanzierte Leistungen wie kostenlose Schulmahlzeiten, Kinderbetreuung und Steuersenkungen auf Körperpflegeartikel zu finanzieren.
Befürworter bezeichnen die Maßnahme als Ausgleich für ein seit Jahrzehnten progressionsarmes Steuersystem und erwarten zusätzliche Milliarden an Einnahmen. Kritiker, darunter Republikaner und einige Unternehmer, warnen, dass hohe Steuersätze Unternehmen und Spitzenverdiener vertreiben könnten und monieren, dass Zusatzsteuern allein keine umfassende Lösung für Haushaltsprobleme darstellten.
Der Vorschlag ist Teil einer breiteren Bewegung in mehreren Bundesstaaten, darunter Massachusetts, Kalifornien, Maryland, Minnesota und New Jersey, die bereits Maßnahmen gegen sehr hohe Einkommen umgesetzt oder geprüft haben. Konkrete Auswirkungen auf Staatshaushalte und Wirtschaft werden in den vorliegenden Quellen nicht quantifiziert.