USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen zur Beendigung des Kriegs
Nach intensiven Vermittlungen kündigen Washington und Teheran die sofortige und dauerhafte Einstellung militärischer Operationen an; Unterzeichnung für 19. Juni in der Schweiz terminiert.
- Pakistan vermittelte
- USA kündigen Aufhebung der Blockade der Straße von Hormuz an, europäische Staaten verknüpfen mögliche Sanktionslockerungen mit nuklearen Zusagen Irans.
Die Kernentwicklung: Die Vereinigten Staaten und der Iran haben ein Abkommen geschlossen, das den fast viermonatigen Krieg beenden soll. Beide Seiten erklärten die sofortige und dauerhafte Einstellung militärischer Operationen auf allen Fronten, einschließlich in Libanon.
Im Mittelpunkt der Vermittlung stand Pakistan. Premierminister Shehbaz Sharif erklärte nach intensiven Gesprächen, dass das Friedensabkommen zwischen den USA und der Islamischen Republik Iran erzielt worden sei und nannte den 19. Juni als Termin für eine offizielle Unterzeichnungszeremonie in der Schweiz. Pakistan präsentierte sich dabei als vermittelnde Partei.
Der US-Präsident bestätigte die Einigung kurz nach der Ankündigung und kündigte zugleich die sofortige Aufhebung der US-Blockade der Straße von Hormuz an. Er stellte in Aussicht, die Wasserstraße mit Wirkung der Vertragsunterzeichnung wieder freizugeben; damit würden Öltransporte in der Region erneut möglich, sobald die Vereinbarung formell wirksam wird.
Gleichzeitig berichteten iranische staatliche Medien, die amerikanische Seite habe Zugeständnisse gemacht. Demnach wies die iranische Außenpolitik die Verantwortung für die anhaltende regionale Unsicherheit den Vereinigten Staaten und Israel zu. Schon vor der formellen Bestätigung war ein 14-seitiger Entwurf bekannt geworden, der unter anderem die Aufhebung von Öl-Sanktionen gegen den Iran und die Zusage zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz innerhalb von 30 Tagen enthielt.
Zugleich gab es internationale Reaktionen mit Zustimmung und Vorbehalten. Das Außenministerium Katars begrüßte Maßnahmen zur Sicherung der freien Schifffahrt und wertete den Schritt als wichtig für nachhaltigen Frieden und wirtschaftliches Wachstum. Europäische Regierungen erklärten ihre Bereitschaft, Sanktionen gegen den Iran zu lockern, knüpften dies jedoch an verbindliche Zusagen Teherans in Bezug auf dessen nukleares Programm.
Der vereinbarte Waffenstillstand geriet im Tagesverlauf kurzfristig in Gefahr, nachdem in Libanon von Iran unterstützte Kräfte Projektile nach Israel abgefeuert und israelische Angriffe in Beirut stattgefunden hatten. Die Ankündigung folgt auf Wochen widersprüchlicher Signale aus Washington und Teheran und fällt in eine Phase fortgesetzter diplomatischer Bemühungen um dauerhafte Deeskalation.