Verdächtiger nach Auffinden dreier getöteter Männer auf Hawaiis Big Island in Höhle festgenommen
Nach einer mehrtägigen Großfahndung nahmen Einsatzkräfte auf Hawaiis Big Island einen 36-jährigen Mann in Gewahrsam; zuvor waren drei ältere Männer tot aufgefunden worden.
Nach Angaben der Ermittler haben Polizeikräfte auf Hawaiis Big Island einen 36-jährigen Mann festgenommen, der im Zusammenhang mit dem Tod von drei älteren Männern steht. Der Verdächtige, als Jacob Daniel Baker benannt, wurde am Donnerstagnachmittag auf einem Grundstück in einer kleinen Höhle entdeckt und in Gewahrsam genommen.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine mehrtägige Suche, an der neben örtlichen Beamten auch mehrere Bundesbehörden beteiligt waren. Die Polizei hatte zuvor die Leichen dreier Männer entdeckt; die Todesfälle waren über mehrere Tage hinweg gemeldet worden. Zu den Opfern zählt Robert Shine, 69; zwei weitere Männer waren 69 und 79 Jahre alt. Die Leichen wurden an getrennten Orten gefunden, die Behörden bezeichneten die Todesfälle zunächst als verdächtig.
Daneben gaben die Behörden an, dass kurz vor den Vorfällen zwei Frauen einstweilige Verfügungen gegen den Beschuldigten beantragt hatten; diese Anträge seien von einem Richter zurückgewiesen worden. Die Polizei auf der Insel erklärte, sie habe keine Kenntnis von den Petitionen gehabt. Angaben zu einem Rechtsbeistand des Verdächtigen lagen zunächst nicht vor.
Unterdessen lösten die Vorfälle in der ländlich geprägten Region der Big Island große Besorgnis aus. Der Bürgermeister von Hawaii County äußerte, die Ereignisse hätten in der Gemeinde Unruhe verursacht, und dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit bei der Suche und Festnahme. Die Ermittlungen dauern an; die Behörden kündigten an, weitere Details zu veröffentlichen, sobald belastbare Informationen vorlägen.