Acht Kinder bei Schüssen in Shreveport getötet – Täter stirbt nach Polizeiverfolgung
Bei zwei Schießereien in Shreveport, Louisiana, starben acht Kinder im Alter von etwa einem bis 14 Jahren; der mutmaßliche Täter wurde nach einer Verfolgung getötet.
- Shreveport-Polizei: acht tote Kinder, zehn Verletzte
- Tat offenbar aus familiären Konflikten
Nach Angaben der Polizei erschoss ein bewaffneter Mann in den frühen Morgenstunden des Sonntags acht Kinder bei Angriffen an zwei Wohnorten südlich der Innenstadt von Shreveport. Die Opfer waren demnach zwischen etwa einem und 14 Jahren alt; insgesamt wurden zehn Menschen angeschossen, einige der getöteten Kinder standen dem mutmaßlichen Täter nahe.
Im Anschluss an die Angriffe stieg der Verdächtige in ein gestohlenes Fahrzeug und floh vom Tatort. Die Polizei verfolgte das Auto; es kam zu einem Schusswechsel, bei dem der mutmaßliche Schütze starb. Die Behörden nannten den Beschuldigten nicht beim Namen und bezeichneten ihn als erwachsenen Mann.
Ermittler werteten die Schießereien als Folge einer familiären Auseinandersetzung. Mehrere Tatorte werden derzeit gesichert: die beiden betroffenen Häuser sowie ein weiterer Standort, an dem Spuren untersucht werden. Forensiker und Kriminaltechniker arbeiteten vor Ort, um die Abläufe und Verbindungen zwischen den Orten zu klären.
Auf einer Pressekonferenz wirkten Verantwortliche sichtlich erschüttert und baten die Bevölkerung um Geduld und Gebete für die Angehörigen. Polizeichef Wayne Smith beschrieb die Situation als außergewöhnlich und sehr belastend für die Einsatzkräfte. Auch der Bürgermeister der Stadt sprach von einem schrecklichen Morgen für die Gemeinde mit rund 180.000 Einwohnern.
Die Louisiana State Police unterstützen die örtlichen Ermittlungen auf Bitten der Shreveport-Polizei und übernahmen Teile der Untersuchung. Nach Angaben der Behörden wurden bei dem Einsatz keine Polizisten verletzt. State Police baten Zeugen, Bild‑ oder Videomaterial sowie Hinweise an die Ermittler weiterzugeben, um die Aufklärung zu beschleunigen.
Der Gouverneur von Louisiana äußerte tiefe Bestürzung über das Geschehen und dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Die Behörden betonten, dass die Untersuchungen andauerten und noch viele Fragen offen seien, während die Stadt mit der unmittelbaren Folge des Verbrechens und der Sorge um die betroffenen Familien ringt.