Cameron Young zieht mit starker 65 an Rory McIlroy heran – beide bei 11 unter vor Masters-Finale
Cameron Young schob sich mit einer 65 an Rory McIlroy heran; das Führungsduo liegt vor dem Finaltag bei 11 unter, ein dichtes Feld bleibt in Reichweite.
- McIlroy begann mit sechs Schlägen Vorsprung, verlor durch eine 73 aber den komfortablen Abstand
- neun Spieler sind innerhalb von fünf Schlägen.
Nach Angaben von Turnierberichten arbeitete sich Cameron Young mit einer starken dritten Runde beim Masters in Augusta bis an die Spitze heran. Young spielte am Samstag eine 65 und schloss damit gemeinsam mit dem Titelverteidiger Rory McIlroy bei 11 unter Par ab, sodass beide in die Finalrunde starten. Der Rückstand von Young auf McIlroy, der zu Tagesbeginn noch sechs Schläge betrug, war damit vollständig aufgeholt.
Im Mittelpunkt des Geschehens stand McIlroy, dessen zuvor komfortable Führung in der dritten Runde deutlich zusammengeschrumpft ist. Der amtierende Champion unterschrieb eine 73, in der sich mehrere Fehler häuften: Ein Bogey auf dem ersten Loch folgte auf einen zu zart gespielten Putt, später führte ein getroffener Baum an der 11. zu Wasser und einem Doppelbogey, und auf der 12. kam ein weiteres Bogey hinzu. Diese Schlagverluste ließen sein Polster schwinden und ermöglichten Young den Anschluss.
Gleichzeitig zeigte Young an diesem Wochenende einen bemerkenswerten Aufschwung. Nach Angaben der Berichte lag er in der ersten Runde nach den vorderen neun Löchern noch vier über Par, spielte danach aber die folgenden Durchgänge in insgesamt 15 unter Par. Er betonte seine Ruhe und die Fähigkeit, Fehler zu akzeptieren und weiterzumachen, als zentrale Faktoren für seinen Vorstoß. Auch sein Triumph beim Players Championship im vergangenen Monat wurde als Teil seiner Form hervorgehoben.
Daneben bleibt das Feld für den Schlusstag eng: Insgesamt neun Spieler liegen binnen fünf Schlägen der Spitze. Zu den unmittelbaren Verfolgern zählen Sam Burns, der nach einer 68 einen Schlag hinter dem Führungsduo liegt, sowie Shane Lowry, Justin Rose und Scottie Scheffler. Lowry sorgte auf dem Par-3-Sechsten für ein Ausrufezeichen, als ihm ein Hole-in-one gelang und er sich dadurch wieder in Schlagdistanz brachte.
Zugleich bleibt die Ausgangslage für den Finaltag offen und anspruchsvoll. McIlroy bringt die Erfahrung eines früheren Masters-Siegers in die Schlussrunde, während Young die zuletzt gezeigte Form und die mentale Souveränität mitnimmt. Am Sonntag wird sich entscheiden, wer von den beiden das schwierige Terrain in Augusta besser nutzt und den Titel gewinnt.