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Cameron Young zieht zu Rory McIlroy auf – beide bei 11 unter vor Masters-Finale

Young arbeitet sich mit einer 65 an die Spitze heran; McIlroy rutscht nach einer 73 ab — mehrere Verfolger liegen in Reichweite vor dem Masters-Finale.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Cameron Young zieht zu Rory McIlroy auf – beide bei 11 unter vor Masters-Finale
Youngs starke dritte Runde und McIlroys schwankende Leistung prägen die Ausgangslage vor dem entscheidenden Sonntag in Augusta.

Nach Angaben der Berichterstattung endete die dritte Runde des Masters in Augusta mit einer überraschenden Wende: Cameron Young notierte eine starke 65 und zog an die Spitze des Leaderboards, wo Rory McIlroy nach einer fehlerbehafteten 73 nun mit ihm bei 11 unter Par steht.

Im Mittelpunkt der dramatischen Entwicklung stand McIlroy, der als Titelverteidiger mit einem Vormittagspolster von sechs Schlägen in den Tag gestartet war und dieses komfortable Vorsprung im Verlauf der dritten Runde verloren hat. Seine Runde war durch entscheidende Ausrutscher geprägt; ein verunglückter Schlag ins Wasser und ein Doppelbogey kosteten wichtige Schläge, sodass aus der zuvor deutlichen Führung am Ende nur noch ein Gleichstand wurde. Trotz der Rückschläge bleibt McIlroy als einziger Major-Sieger in der Spitzengruppe ein erfahrener Kandidat für den Finaltag.

Zugleich setzte Young mit seiner nahezu makellosen Third-Runde ein klares Statement. Die 65 brachte ihn in eine Position, in der er mit berechtigten Ambitionen in den Schlusstag gehen kann; seine konstante Form der letzten Tage, inklusive eines Sieges beim Players Championship im Vormonat, gilt als Element, das ihm Selbstvertrauen verleiht. Nach einem holprigen Start ins Turnier, als er in der ersten Runde bereits mehrere Schläge verlor, arbeitete sich Young kontinuierlich nach vorn und spielte die folgenden Runden deutlich unter Par.

Daneben bleibt das Feld eng beieinander: Spieler wie Shane Lowry, Justin Rose und Scottie Scheffler zählen zu den neun Akteuren, die innerhalb von fünf Schlägen zur Spitze liegen, während Sam Burns nur einen Schlag hinter dem Führungsduo rangiert. Diese Konstellation eröffnet mehrere realistische Anwärter auf den Titel und verspricht einen offenen und spannenden Masters-Sonntag.

Inzwischen machte die dritte Runde noch einmal deutlich, wie stark die Bedingungen von Augusta National Schwankungen begünstigen, die Tagesverläufe und Prognosen schnell verändern können. McIlroy zeigte nach der 73 spürbare Frustration, doch seine Erfahrung bei großen Turnieren bleibt ein gewichtiger Faktor. Young tritt als Formathlet auf, dessen beständige Scores ihn in die Nähe des Green Jacket gebracht haben und der den Schlusstag mit Rückenwind angeht.

Nach dem Schritt ins Wochenende ist die Ausgangslage klar: Ein erfahrener Champion mit angeschlagenem Vorsprung trifft auf einen aufsteigenden Herausforderer, während mehrere Profis in Schlagdistanz lauern und den Ausgang bis zum Schluss offenhalten.