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Das ist ein Guppy: Baumgardner weist Dubois zurück und peilt Duelle mit Taylor oder Serrano an

Nach ihrer Titelverteidigung in New York weist Alycia Baumgardner Forderungen nach einem Duell mit Caroline Dubois zurück und peilt stattdessen größere Gegnerinnen für 2026 an.

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Titelbild: Das ist ein Guppy: Baumgardner weist Dubois zurück und peilt Duelle mit Taylor oder Serrano an
  • Alycia Baumgardner bestätigt ihre Stellung als vereinigte Junior-Leichtgewichts-Weltmeisterin und lehnt ein Duell mit Caroline Dubois ab
  • Katie Taylor und Amanda Serrano stehen auf ihrer Wunschliste.

Nach Angaben des Veranstaltungsverlaufs verteidigte Alycia Baumgardner ihre WBA-, WBO- und IBF-Titel im Junior-Leichtgewicht in einer Hauptkampfkarte in New York und zog anschließend eine klare Grenze für mögliche künftige Gegnerinnen. In ihrer Reaktion auf Forderungen nach einem Aufeinandertreffen mit der Britin Caroline Dubois bezeichnete sie die Herausforderin abschätzig und machte deutlich, dass Dubois aus ihrer Sicht erst noch beweisen müsse, auf ihrem Niveau zu kämpfen.

Zugleich setzte Baumgardner andere Prioritäten für ihre Karriereplanung und nannte Katie Taylor sowie Amanda Serrano als die Kämpfe, die ihren Vorstellungen von den großen Begegnungen entsprechen. Sie betonte, sie wolle nur Duelle ausrichten, die ihrem Anspruch an sportliche Relevanz und Vermarktung gerecht würden, und lasse sich nicht zu Begegnungen drängen, die diesem Anspruch nicht genügten.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die öffentlich geführte Rivalität zwischen den beiden Athletinnen, die sich in den vergangenen Wochen mehrmals Wortgefechte lieferten. Dubois hatte nach einem jüngsten Erfolg ein Duell bis zum Jahresende gefordert und das mögliche Aufeinandertreffen als »best versus best« bezeichnet; Baumgardner antwortete darauf mit klarer Abwertung und verwies auf ihre eigenen Zielsetzungen für die Zukunft.

Daneben spielt die gemeinsame Vertragsbindung an dasselbe Managementnetzwerk eine Rolle. Beide Frauen traten bereits auf den neuen, für weibliche Kämpfe entwickelten Veranstaltungen ihres Promoters auf und profitierten von der dadurch gestiegenen Sichtbarkeit auf großen Plattformen. Diese Vermarktungsstrategie hat ihre Profile erhöht und die Diskussion um lukrative Zusammenstellungen von Kämpfen befeuert.

Gleichzeitig bleibt offen, ob Baumgardners Wunschgegnerinnen tatsächlich zustande kommen. Taylor hat Interesse an einem letzten Kampf angedeutet, womöglich in Dublin, konkrete Termine stehen jedoch noch nicht fest. Sollte ein Duell mit Taylor nicht realisierbar sein, sieht Baumgardner Serrano als logische Alternative, insbesondere für einen großen Auftritt in New York.