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DHS setzt TSA PreCheck und Global Entry im Teil-Shutdown vorübergehend aus

Das Heimatschutzministerium will TSA PreCheck und Global Entry ab Sonntag 06:00 Uhr US-Ostküstenzeit aussetzen und Personal in die regulären Kontrollen umschichten.

JKCM Desk 2 Min Lesezeit
Titelbild: DHS setzt TSA PreCheck und Global Entry im Teil-Shutdown vorübergehend aus
  • Die Aussetzung soll am Sonntag um 06:00 Uhr US-Ostküstenzeit beginnen.
  • Betroffen sind beschleunigte Sicherheits- und Einreiseprozesse für vorab geprüfte Reisende.
  • Personal aus den Programmen soll zur Abfertigung der übrigen Reisenden eingesetzt werden.
  • Der Teil-Shutdown des Heimatschutzministeriums läuft seit dem 14 Februar, weil die Finanzierung bisher nicht verabschiedet wurde.
  • Wie lange die Aussetzung gilt, hängt vom Ende des Shutdowns und der Wiederaufnahme des Regelbetriebs ab.

Die US-Regierung greift im anhaltenden Teil-Shutdown zu einem Schritt, der an Flughäfen unmittelbar spürbar werden dürfte. Das Department of Homeland Security (DHS) kündigte an, die Programme TSA PreCheck und Global Entry vorübergehend auszusetzen. Beide Angebote sind darauf ausgelegt, vorab geprüfte Reisende schneller durch Sicherheitskontrollen beziehungsweise Einreise- und Grenzprozesse zu führen. Nach Angaben aus dem DHS soll die Aussetzung am Sonntag um 06:00 Uhr US-Ostküstenzeit starten.

Mit der Maßnahme will das DHS Personal verlagern: Mitarbeitende, die sonst für die beschleunigten Spuren und Abläufe eingesetzt werden, sollen den regulären Reiseverkehr unterstützen. Für Flugreisende bedeutet das voraussichtlich längere Wartezeiten an Sicherheitskontrollen, insbesondere an stark frequentierten Knotenpunkten und an Tagen mit hoher Auslastung. Hinzu kommt, dass sich die Aussetzung nicht nur auf die Abläufe am Abflug-Sicherheitscheck auswirkt, sondern auch auf die planbaren, schnelleren Einreiseprozesse für Vielreisende, die Global Entry nutzen.

Der Hintergrund ist der seit dem 14. Februar laufende Teil-Shutdown im Heimatschutzministerium. Die Finanzierung für das DHS wurde bisher nicht verabschiedet; damit arbeiten Teile der betroffenen Behörden mit Einschränkungen weiter, während Beschäftigte je nach Funktion weiterhin im Dienst sind oder ohne reguläre Bezahlung auskommen müssen. In den Berichten wird die Aussetzung als selten beschrieben – in früheren Shutdown-Phasen blieben die Programme teils in Betrieb. Das DHS argumentiert, dass Shutdowns praktische Folgen haben und die verfügbaren Ressourcen auf die allgemeine Abfertigung an Flughäfen und an Grenzstellen konzentriert werden müssten.

Offen ist, wie lange die Aussetzung dauern wird und welche Übergangsregeln für bereits gebuchte Reisen gelten. Für die Praxis entscheidend ist, wann die Finanzierungslücke geschlossen wird und ob das DHS die Programme anschließend unmittelbar wieder hochfahren kann. Das Zeitfenster ist aus Sicht der Branche sensibel: Parallel laufen Reisebewegungen trotz witterungsbedingter Störungen weiter, und bei einer Normalisierung des Flugplans nach Ausfällen steigt der Druck auf Sicherheitskontrollen und Einreiseabfertigung zusätzlich. Die Ankündigung erhöht damit die Unsicherheit für Airlines, Flughäfen und Reisende in einer Phase, in der Planbarkeit ohnehin begrenzt ist.