England demontiert Schottland in Edinburgh: 84:7‑Erfolg der Red Roses
Trotz zahlreicher Ausfälle liefert der Weltmeister in Murrayfield eine dominierende Vorstellung und feiert seinen 35. Pflichtspielsieg in Folge.
Nach Angaben der Spielberichte setzten sich die englischen Rugby-Frauen in der Women's Six Nations 2026 in Murrayfield mit 84:7 gegen Schottland durch. Vor 30.498 Zuschauern, einem Rekord für ein eigenständiges Frauensportereignis in Schottland, kontrollierten die Red Roses das Spiel über die vollen 80 Minuten und bauten damit die Serie erfolgreicher Pflichtspiele weiter aus.
Zugleich prägten schnelle Ruck-Phasen, durchschlagskräftige Vorstöße der Stürmerinnen und präzises Kicking das Geschehen. Kapitänin Meg Jones trug sich mit einem Versuch in die Torschützenliste ein, und Maud Muir markierte ihren 50. Länderspieleinsatz mit einer Reihe kraftvoller Tragebewegungen. Auf der Bank setzten Einwechselspielerinnen wie Sarah Bern wichtige Akzente und erhöhten das Scoreboard mit weiteren Versuchen.
Inzwischen hoben Stimmen aus dem Umfeld die Souveränität des Auftritts hervor. Ehemalige Weltmeisterinnen lobten, wie nahtlos England sowohl die Startformation als auch die Reserve einband und wie überzeugend das gesamte Team auftrat. Die Partie gilt demnach als deutliche Demonstration der Leistungsdichte der Red Roses im Frauenrugby.
Daneben liefert das Ergebnis unmittelbaren sportlichen Kontext für den weiteren Turnierverlauf: Ein so klarer Sieg erhöht den Druck auf die Konkurrenz und bestätigt Englands Rolle als Maßstab im internationalen Vergleich. Zugleich betonte die Mannschaft die Absicht, aus jedem Spiel Erkenntnisse zu ziehen und sich weiterzuentwickeln, um auch künftig auf hohem Niveau bestehen zu können.