Kennedy Wesley trifft erstmals für die US‑Frauen und liefert Assist beim 3:0 gegen Japan
Nach Einwechslung nach der Halbzeit bereitete Kennedy Wesley das frühe 1:0 vor und erzielte später selbst das 3:0; Rose Lavelle und Naomi Girma trafen ebenfalls beim 3:0‑Sieg in Colorado.
- Wesley kommt als Einwechselspielerin, legt das schnelle zweite Halbzeitstor auf und trifft später per Volley
- die USA gewinnen das abschließende Spiel der Serie.
Nach Angaben traf Kennedy Wesley erstmals in ihrer internationalen Karriere und lieferte zudem eine Vorlage, als die US‑Frauen Japan im abschließenden Spiel einer ungewöhnlichen dreiteiligen Serie in Colorado mit 3:0 besiegten. Wesley war nach der Halbzeit eingewechselt worden und spielte eine entscheidende Rolle beim schnellen Führungstor unmittelbar nach dem Seitenwechsel.
Gleichzeitig köpfte Naomi Girma in der 47. Minute aus kurzer Distanz ein, nachdem Wesley eine Kopfball‑Hereingabe von der linken Seite ins Zentrum gebracht hatte; die Situation resultierte in der frühen Führung für die Gastgeberinnen. Trainerin Emma Hayes hob die Dominanz der Mannschaft in der zweiten Halbzeit hervor und sagte, dass Japan kaum Chancen zum Comeback hatte. In der ersten Halbzeit hatten die USA das Spielgeschehen bereits deutlich dominiert, kamen auf neun Torschüsse gegenüber einem der Gäste, doch zur Pause hielt das 0:0.
Daneben erhöhte Rose Lavelle in der 56. Minute auf 2:0, als Japan in der Nähe der Mittellinie den Ball verlor und Trinity Rodman einen Pass in die Tiefe spielte; Lavelle setzte sich gegen die Abwehr durch und schob den Ball aus der Strafraumkante ins Netz. Später sorgte Wesley in der 64. Minute für den dritten Treffer: Sie verwertete eine Volley‑Flanke von Jaedyn Shaw nach einem Eckstoß und stellte damit den Endstand her. Torhüterin Claudia Dickey hatte drei Paraden und trug wesentlich dazu bei, dass die US‑Mannschaft ohne Gegentreffer blieb.
Das Spiel im Dick’s Sporting Goods Park fand bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt statt; Schneefall am Spieltag hatte das Feld bedeckt. Es war das dritte und letzte Duell der Serie: Die USA hatten das erste Spiel in San Jose gewonnen, Japan gewann das zweite in Seattle, sodass die Gastgeberinnen die Serie mit diesem 3:0‑Erfolg für sich entschieden. Insgesamt präsentierte sich das Team in der Schlussbegegnung in der Finalrunde entschlossener und wirkungsvoller im letzten Drittel als der Gegner.