Leiche eines vermissten US‑Soldaten vor Marokkos Küste geborgen
1st Lt Kendrick Lamont Key Jr fiel während der Übung African Lion ins Wasser; ein weiterer Soldat wird weiterhin vermisst.
Nach Angaben des US‑Heeres wurden die Überreste eines während der Übung African Lion in Marokko vermissten Soldaten geborgen. Marokkanische Suchkräfte fanden die Leiche von 1st Lt Kendrick Lamont Key Jr am Samstag im Wasser, etwa eine Meile (1,6 km) vom Ort entfernt, an dem er am 2. Mai als vermisst gemeldet worden war.
Im Mittelpunkt der Übung stand die Zusammenarbeit zwischen US‑Truppen, NATO‑Verbündeten und afrikanischen Partnern; Key diente als Zugführer in einer Artillerieeinheit und nahm an dem Manöver teil. African Lion gilt als das größte gemeinsame Training des US Africa Command und findet überwiegend in Marokko statt. Rund 5.000 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern sind an der Übung beteiligt.
Zugleich bestätigte die US‑Armee die Bergung und nannte das geborgene Opfer beim Namen. Gleichzeitig wies die Armee darauf hin, dass ein weiterer US‑Soldat noch vermisst sei und dass Such- und Rettungsmaßnahmen für ihn andauerten. Zu den konkreten Umständen des Vorfalls oder zu möglichen Verletzungen machte das Militär bislang keine weiteren Angaben.
Daneben kooperieren marokkanische Einsatzkräfte und US‑Militärpersonal bei der Koordination der laufenden Suchaktionen. Die Bergung des Körpers und die fortgesetzten Suchmaßnahmen werfen direkte Fragen zur Einsatzumgebung und zu den eingesetzten Sicherheitsprotokollen auf, die von den beteiligten Streitkräften zu klären sind. Bis zu weitergehenden Meldungen halten die Behörden zusätzliche Details zurück.