McIlroy verteidigt Masters und wird wegen Stil mit Seve Ballesteros verglichen
Der Nordire verteidigt seinen Green Jacket in Augusta und beeindruckt mit riskantem, spektakulärem Golfspiel, das Parallelen zu Seve Ballesteros weckt.
Nach Angaben der Berichterstattung rückt Rory McIlroy nach der erfolgreichen Titelverteidigung beim Masters in eine Reihe mit den großen Stilisten des Golfsports. Der 36-jährige Nordire sicherte sich zum zweiten Mal das Green Jacket und damit den sechsten Major seiner Karriere. Viel beachtet wurde weniger die bloße Zahl der Erfolge als vielmehr die Art und Weise, wie er sie erzielte: ein Wechsel aus kühnen Rettungsschlägen, kreativen Lösungen und Phasen hoher Dominanz.
Nach dem Schritt, den McIlroy in Augusta machte, heben Fachkommentare besonders seine Mischung aus Einfallsreichtum und Risikobereitschaft hervor. Vergleichsweise werden Namen aus der europäischen Golfgeschichte genannt; zugleich fällt der Vergleich mit Seve Ballesteros, weil McIlroy immer wieder schwierige Situationen mit unkonventionellen, publikumswirksamen Schlägen löst. Dieses Spiel fasziniert; es ist eine Spielweise, die Zuschauer anzieht und Spiele in Erinnerung bleiben lässt.
Zugleich sorgte McIlroys Auftreten neben dem Platz für Aufmerksamkeit: Prominente verfolgten viele seiner Schläge, und seine persönliche Geschichte aus Belfast verleiht ihm über den reinen Sport hinaus Resonanz. Beobachter betonen, dass der lange Weg zu diesem erneuten Major-Erfolg vielen Menschen außerhalb des Golfsports etwas sagt und so die Wahrnehmung seines Triumphs verstärkt.
Daneben markiert der Erfolg in Augusta nicht nur eine weitere Trophäe in McIlroys Sammlung, sondern festigt auch seinen Ruf als Spieler, dessen Stil Emotionen weckt und die Zuschauer in Atem hält. Dieses Masters wird deshalb weniger wegen der Statistik in Erinnerung bleiben als wegen der packenden Bilder und der anhaltenden Spannung, die sein Spiel erzeugte.