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Prominente Unterstützer ziehen Unterstützung für Eric Swalwell zurück nach Vorwürfen sexueller Übergriffe

Mehrere führende Demokraten und Gewerkschaften zogen ihre Unterstützung für den kalifornischen Abgeordneten zurück, nachdem eine Frau ihm zwei mutmaßliche Übergriffe für 2019 und 2024 vorwarf. Swalwell weist die Anschuldigungen zurück und wird von Ermittlungen in New York betroffen.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Prominente Unterstützer ziehen Unterstützung für Eric Swalwell zurück nach Vorwürfen sexueller Übergriffe
  • Spitzenunterstützer wie Sen. Adam Schiff und einflussreiche Gewerkschaften zogen schnell ihre Rückendeckung zurück
  • die Staatsanwaltschaft in Manhattan prüft einen der Vorwürfe.

Nach Angaben der Berichterstattung zogen binnen weniger Stunden nach Veröffentlichung der Anschuldigungen mehrere prominente Unterstützer ihre Rückendeckung für den kalifornischen Abgeordneten Eric Swalwell zurück. Eine Frau hatte demnach angegeben, Swalwell habe sie 2019 und erneut 2024 sexuell missbraucht; Swalwell bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet sie als völlig falsch.

Im Mittelpunkt der Reaktionen standen führende Demokraten und mächtige kalifornische Gewerkschaften, die ihre Unterstützung entweder formell zurückzogen oder aussetzten. Die California Service Employees International Union nahm ihre Empfehlung offiziell zurück, die California Teachers Association setzte ihre Unterstützung aus, und die California Federation of Labor kündigte an, dringende Schritte zu prüfen. Zugleich äußerte Gouverneur Gavin Newsom, die Vorwürfe seien tief beunruhigend und müssten ernst genommen werden.

Nach dem Schritt der Gewerkschaften zogen auch mehrere einflussreiche Einzelpersonen Konsequenzen: So forderte Senator Adam Schiff öffentlich ein Ende von Swalwells Gouverneurskampagne, und andere politische Akteure distanzierten sich. Nancy Pelosi sprach sich dafür aus, die Vorwürfe außerhalb des laufenden Wahlkampfs untersuchen zu lassen. Der Sprecher der Fraktionsführung rief zu einer seriösen und gründlichen Untersuchung auf, während Parteistrategen und Mitbewerber schnelle Klarheit verlangten.

Zugleich ermittelt die Staatsanwaltschaft in Manhattan wegen des mutmaßlichen Vorfalls aus dem Jahr 2024 und bat Personen mit relevanten Informationen, sich an die zuständige Abteilung für besonders schutzbedürftige Opfer zu wenden. Die mutmaßliche 2024er-Begebenheit soll sich nach Darstellung der Beschuldigerin in New York zugetragen haben; Details wurden in der Berichterstattung anhand von Textnachrichten und Gesprächen mit Dritten rekonstruiert.

Daneben wirkt die Affäre besonders folgenreich, weil sie Swalwell mitten in einem offenen Vorwahlkampf um das Gouverneursamt Kaliforniens trifft. Die Vorwürfe erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem die Wähler demnächst Briefwahlunterlagen erhalten sollen; das hat innerhalb der Partei zu verstärkten Forderungen nach Konsequenzen geführt und den Wahlkampf deutlich verändert.

In seiner Reaktion erklärte Swalwell in Sozialen Medien, er werde in Kürze ein Update geben und die Anschuldigungen energisch zurückweisen. Während die Ermittlungen und die innerparteilichen Reaktionen andauern, wächst der Druck auf den Kongressabgeordneten sowohl vonseiten politischer Unterstützer als auch von Gewerkschaften, die ihm zuvor Rückhalt gegeben hatten.