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Promoter in Miami verklagt Lionel Messi wegen angeblicher Vertragsverletzung bei Freundschaftsspiel

Vid Music Group verklagt Lionel Messi und den argentinischen Fußballverband in Miami und fordert Schadenersatz wegen angeblichen Nichterscheinens bei einem der geplanten Freundschaftsspiele in Florida.

AP 2 Min Lesezeit
Titelbild: Promoter in Miami verklagt Lionel Messi wegen angeblicher Vertragsverletzung bei Freundschaftsspiel
  • Ein Veranstalter aus Miami behauptet, Messi habe eine Vereinbarung verletzt, weil er beim Spiel gegen Venezuela nicht aufs Feld gegangen sei
  • Dreh- und Angelpunkt sind dabei Spielzeiten und Ticketverkäufe.

Nach Angaben von Gerichtsdokumenten hat die in Miami ansässige Veranstaltungsfirma Vid Music Group Lionel Messi und die argentinische Fußballnationalmannschaft (AFA) wegen Betrugs und Vertragsbruchs verklagt. Die Klage wurde im Circuit Court von Miami‑Dade eingereicht und bezieht sich auf ein Abkommen über die Austragung zweier Freundschaftsspiele im Oktober 2025 in Florida.

Im Mittelpunkt der Vorwürfe steht laut Schriftstück eine exklusive Vereinbarung, die Vid im Sommer zuvor mit der AFA geschlossen haben will. Demnach erhielt der Promoter die Rechte zur Organisation und Vermarktung der Begegnungen gegen Venezuela und Puerto Rico sowie Ansprüche auf Ticket‑, Übertragungs‑ und Sponsoringerlöse. Zugleich beansprucht Vid, Messi sei vertraglich verpflichtet gewesen, in jedem Spiel mindestens 30 Minuten zu spielen, sofern keine Verletzung vorgelegen habe.

Nach dem Schritt, der in der Klage beschrieben wird, erschien Messi beim Spiel gegen Venezuela am 10. Oktober 2025 nicht auf dem Feld, sondern verfolgte die Partie aus einer Suite im Hard Rock Stadium. In den Akten heißt es weiter, Messi sei am 11. Oktober 2025 für Inter Miami eingesetzt worden und habe dort zwei Tore erzielt; am 14. Oktober 2025 sei er dann in der Begegnung gegen Puerto Rico aufgelaufen.

Daneben führt Vid geringe Zuschauerzahlen bei einer Partie in Fort Lauderdale als weiteren Faktor für seine finanziellen Einbußen an und verweist auf eine ursprünglich für Chicago geplante Austragung einer der Begegnungen, die wegen mangelnder Nachfrage verlegt worden sei. Die Klage nennt keine konkrete Schadenssumme, spricht jedoch von Millionenverlusten, die aus dem angeblichen Nichterscheinen Messis und den geringen Ticketverkäufen resultierten.

In den vorliegenden Unterlagen heißt es, weder Messi noch die AFA hätten unmittelbar auf Anfragen zu einer Stellungnahme reagiert. Die Klage fordert Schadenersatz wegen des angeblichen Vertragsbruchs und Betrugs; weitere rechtliche Schritte und mögliche Gerichtstermine sind in der Akte nicht näher ausgeführt.