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Rep. Eric Swalwell weist Vorwürfe sexueller Übergriffe zurück – Unterstützer ziehen Unterstützung zurück

Eine Frau erhebt Anschuldigungen gegen den kalifornischen Gouverneurskandidaten wegen zweier angeblicher Übergriffe; Swalwell bestreitet die Vorwürfe und kündigt rechtliche Schritte an.

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Titelbild: Rep. Eric Swalwell weist Vorwürfe sexueller Übergriffe zurück – Unterstützer ziehen Unterstützung zurück
Die Vorwürfe kommen Wochen vor der kalifornischen Vorwahl am 2. Juni und führten bereits zum Rückzug wichtiger Unterstützer.

Nach Angaben einer Berichtserstattung hat eine Frau Rep. Eric Swalwell beschuldigt, sie in den Jahren 2019 und 2024 sexuell missbraucht zu haben. Der erste angebliche Vorfall soll 2019 stattgefunden haben, als die Frau für Swalwell arbeitete; der zweite wird in Verbindung mit einer Wohltätigkeitsveranstaltung 2024 genannt. Die Identität der Frau wurde nicht veröffentlicht, und die Berichterstattung nennt keine unabhängige Verifizierung der Darstellung.

Swalwell wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als falsch sowie als politisch motiviert, um seinem Wahlkampf zu schaden. Er verwies auf seine langjährige öffentliche Tätigkeit als Staatsanwalt und Kongressabgeordneter und erklärte, sich mit den Fakten verteidigen zu wollen; wenn nötig werde er rechtliche Schritte einleiten. Sein Anwalt ließ nach Bericht mindestens ein Unterlassungsschreiben an die angebliche Klägerin zustellen und bezeichnete die Anschuldigungen als unbegründet.

Zugleich haben die Vorwürfe unmittelbare politische Folgen: Die California Teachers Association setzte ihre Unterstützung vorübergehend aus, US-Senator Adam Schiff zog seine Empfehlung zurück, und mehrere Mitbewerber in der demokratischen Vorwahl forderten Swalwell zum Rückzug auf. Auch ein Kongresskollege, der zuvor in seinem Wahlkampf mitgearbeitet hatte, erklärte, er beende seine Rolle im Team und forderte eine vollständige Rechenschaftslegung.

Neben den personellen Reaktionen beeinflussen die Anschuldigungen den Zeitplan der Kampagne. Swalwell hatte mehrere Veranstaltungen in Kalifornien angekündigt, sagte jedoch eine für Donnerstag geplante Veranstaltung in Palm Springs ab. Die Vorwürfe tauchen in einer kritischen Phase des Rennens um das Gouverneursamt auf: Die Vorwahl ist für den 2. Juni terminiert, und die Briefwahlunterlagen sollen in weniger als einem Monat verschickt werden.