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Rory McIlroy baut Halbzeitführung aus – sechs Schläge Vorsprung beim Masters

Mit einer 65er‑Runde, darunter ein spektakuläres Chip‑In am 17. Loch, baute Rory McIlroy seine Halbzeitführung beim Masters auf 12 unter Par aus und liegt sechs Schläge vor der Konkurrenz.

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Titelbild: Rory McIlroy baut Halbzeitführung aus – sechs Schläge Vorsprung beim Masters
Nach einer starken zweiten Runde setzte sich Rory McIlroy beim Masters deutlich ab und stellte zur Halbzeit einen Rekordvorsprung her.

Nach Angaben aus Augusta setzte Rory McIlroy am Freitag ein deutliches Zeichen und baute seine Führung beim Masters zur Halbzeit massiv aus. Der Nordire spielte eine 65er‑Runde und liegt damit insgesamt bei 12 unter Par, sechs Schläge vor dem nächsten Verfolgerfeld — eine Rekordführung zur Turnierhalbzeit.

Im Mittelpunkt seiner Runde stand eine frühe Initiative: McIlroy übernahm bereits am zweiten Loch die alleinige Führung und sammelte Birdies am dritten und vierten Loch. Eine kleine Schwächephase folgte mit einem Bogey am fünften Loch, doch noch in der zweiten Runde erreichte er erstmals die Marke von zehn Schlägen unter Par, was den weiteren Verlauf des Tages prägte.

Zugleich sorgte ein außergewöhnlicher Moment am 17. Loch für Aufsehen. Nach einem Drive, der in Bäume geriet, und einem kurz anschließenden Schlag vom Rand des Grüns lochte McIlroy einen Chip‑In aus rund 30 Yards. Dieser Schlag verschaffte ihm kurzzeitig einen Vorsprung von fünf Schlägen; ein abschließendes Birdie am 18. Loch brachte ihm schließlich die 65 und die komfortable Position mit zwölf unter Par.

Hinter McIlroy gestaltete sich das Feld deutlich enger. Patrick Reed lag zwischenzeitlich bei sieben unter Par, kassierte jedoch am 18. Loch noch einen Schlag und beendete die Runde erneut mit einer 69. Sam Burns verbesserte sich mit einer 71 auf sechs unter Par und reiht sich damit knapp hinter Reed ein. Justin Rose, Shane Lowry und Tommy Fleetwood teilen sich den Platz bei fünf unter Par.

Daneben rückte Tyrrell Hatton mit einer 66er‑Runde auf vier unter Par vor; weitere bekannte Namen liegen nur wenige Schläge hinter den Spitzenreitern. McIlroys Runde zeichnete sich durch Präzision vom Tee, starke lange Eisenschläge und außergewöhnliches Kurzspiel am späten Nachmittag aus, was ihm eine komfortable Ausgangsposition für das Wochenende verschaffte.

Gleichzeitig bleibt die Turnierdynamik klar: Trotz der deutlichen Führung sind noch 36 Löcher zu spielen. Nach seinem Sieg 2025 geht McIlroy nun als einer der Favoriten in die verbleibende Phase des Masters und steht vor der Chance, als einer der wenigen Spieler in die Geschichte einzugehen, sollte er seinen Erfolg verteidigen.