Texas Open: Robert MacIntyre verpasst Turniersieg, JJ Spaun gewinnt in San Antonio
Wetterbedingte Verzögerungen zwangen Spieler zu einem Marathon‑Sonntag: JJ Spaun startete eine späte Aufholjagd und sicherte sich in San Antonio seinen dritten PGA‑Tour‑Titel.
Nach Angaben der Veranstalter verpasste der Schotte Robert MacIntyre beim wettergeplagten Texas Open in San Antonio den Turniersieg. MacIntyre, die Nummer 11 der Welt, ging nach der verzögerten dritten Runde als Führender mit 14 unter Par in den Finaltag, nachdem Gewitter den Spielplan stark durcheinandergebracht hatten.
Zugleich machte das kompakte Programm den Sonntag besonders anspruchsvoll: MacIntyre musste an diesem Tag insgesamt 30 Löcher absolvieren. Seine Schlussrunde beendete er mit einer zwei unter Par‑70‑Leistung; ein Eagle am langen Par‑4 der 17. Bahn brachte ihn noch einmal in Schlagdistanz. Am abschließenden 18. Loch jedoch verfehlte er die Birdie‑Chance, die ein Play‑off erzwungen hätte, nachdem ein zu weiter zweiter Schlag die Annäherung an die Fahne verhinderte und der lange Putt aus rund neun Metern sein Ziel nicht fand.
Inzwischen nutzte der US‑Profi JJ Spaun die Gelegenheit zur Aufholjagd und spielte eine starke Schlussrunde von 67 Schlägen. Mit drei Birdies auf den Back Nine und einem Eagle ebenfalls auf der 17. Bahn zog Spaun an die Spitze und beendete das Turnier bei 17 unter Par. Damit gewann er das Event in San Antonio mit einem Schlag Vorsprung vor der Spitze und verbuchte seinen dritten Sieg auf der PGA Tour.
Daneben blieb das Feld eng beieinander: Englands Matt Wallace lieferte eine bemerkenswerte 64 am dritten Tag und ergänzte diese am Finaltag mit einer 68, womit er lange den Clubhaus‑Lead hielt und schließlich bei 16 unter Par einlief. US‑Golfer Michael Kim komplettierte die geteilte zweite Position. Spauns Triumph in San Antonio ist zugleich sein zweites beim dortigen Event und unterstreicht seine gute Bilanz an diesem Austragungsort.
Unterdessen richtet sich der Blick der Teilnehmer unmittelbar auf die bevorstehende Major‑Woche in Augusta. Für MacIntyre bleibt das Ergebnis ein verpasster Abschluss vor dem Masters; für Spaun hingegen liefert der Sieg eine bestärkende Vorbereitung auf die kommenden großen Turniere.