The Walt Disney Co. beginnt mit Entlassungen von rund 1.000 Mitarbeitern
Neuer CEO Josh D’Amaro leitet weitere Stellenkürzungen ein; betroffen sind traditionelle TV-Segmente, das Filmstudio sowie Produkt- und Technikteams.
Nach Angaben des Unternehmens hat The Walt Disney Co. am Dienstag mit Entlassungen begonnen, die sich nach internen Mitteilungen auf etwa 1.000 Stellen summieren könnten. Die Maßnahmen wurden unter dem neuen Chief Executive Josh D’Amaro angekündigt, der im Februar die Nachfolge von Bob Iger angetreten ist.
Im Mittelpunkt der Kürzungen stehen demnach traditionelle Fernseheinheiten mit Sitz in Burbank, Kalifornien, einschließlich ESPN, sowie Disneys Filmstudio. Daneben sollen Beschäftigte in Produkt- und Technikbereichen sowie in bestimmten Unternehmensfunktionen von den Freisetzungen betroffen sein.
Nach dem Schritt verweist D’Amaro in der internen Mitteilung darauf, dass das Unternehmen in den vergangenen Monaten geprüft habe, wie Abläufe zu straffen seien, um kreative Leistungen mit stärkerer technologischer Ausrichtung zu liefern. Konkrete Angaben dazu, welche Standorte oder Divisionen wie viele Stellen verlieren, wurden in den verfügbaren Mitteilungen nicht genannt.
Zugleich ordnet die Mitteilung die Entscheidung in einen breiteren Branchentrend ein: In Hollywood sind in jüngerer Zeit mehrere größere Stellenabbauten angekündigt worden. Als vergleichbare Beispiele nennt die Mitteilung unter anderem den Abbau von rund 2.000 Stellen bei Paramount Skydance sowie die jüngste Ankündigung von Sony Pictures Entertainment, Hunderte Arbeitsplätze zu streichen.
Unterdessen erinnert die Notiz an frühere Einschnitte: Nach der Rückkehr von Bob Iger als CEO im Jahr 2022 hatte Disney bereits rund 8.000 Stellen abgebaut. Ende 2025 beschäftigte das Unternehmen demnach rund 230.000 Mitarbeiter weltweit.