Trump droht in Video mit Vernichtung Irans und setzt Deadline für Straße von Hormus
In einem neuen Video drohte Präsident Trump mit flächendeckender Zerstörung Irans und verknüpfte dies mit der Rettungsaktion nach dem Abschuss eines US‑F‑15‑Jets.
Nach Angaben eines am Montag veröffentlichten Videomitschnitts hat Präsident Donald Trump erneut massiv gegen Iran gedroht, sollte Teheran die von ihm gesetzte Frist zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus nicht einhalten. Er skizzierte demnach konkrete Zerstörungsbilder, darunter die Vernichtung von Brücken und das Ausschalten von Kraftwerken, und sagte, das Land könne in einer Nacht getroffen werden.
Gleichzeitig bezog Trump sich in dem Clip auf die Rettungsaktion nach dem Abschuss eines US‑F‑15‑Jets über iranischem Gebiet. Er schilderte, dass der Pilot geborgen worden sei, während der zweite Besatzungsangehörige, ein Waffensystemoffizier und hochrangiger Colonel, schwer verletzt an einem von Angehörigen der Islamischen Revolutionsgarde durchsetzten Ort gelandet sei.
Daneben beschrieb Trump eine groß angelegte Operation zur Bergung des verletzten Soldaten. Im Video nannte er Details zum mutmaßlichen Treffertyp — eine Schulter‑Start‑Rakete — und schilderte, wie Rettungskräfte den Verunglückten in unwegsamem Gelände suchten. Zugleich kritisierte er einen vorgeschlagenen Waffenstillstand als unzureichend und bekräftigte seine Fristsetzung gegenüber Iran.
In dem Clip kündigte Trump außerdem an, gegen das Medienunternehmen vorzugehen, das das Material verbreitet habe; er sprach davon, nationalen Sicherheitsinteressen den Vorrang zu geben und rechtliche Schritte zu prüfen. Die Aussagen verbinden damit militärpolitische Drohungen mit einer Darstellung operativer Rettungsmaßnahmen und einer Warnung an Medien, die er für die Veröffentlichung verantwortlich macht.
Unterdessen lagen für die im Video genannten taktischen Details und die von Trump beschriebenen Abläufe keine unabhängigen Bestätigungen vor. Reaktionen anderer Regierungen auf Trumps Ankündigungen wurden in dem Mitschnitt nicht dargestellt, und die genannten Fristen sowie die versprochenen Maßnahmen blieben damit eine Darstellung des Präsidenten.