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Trump vollzieht Kehrtwende: Von Vernichtungsdrohung zur 14‑tägigen Waffenruhe mit Iran

Binnen 24 Stunden änderte Präsident Trump seine Haltung: Nach Vermittlungsbemühungen, an denen Pakistan und offenbar auch China beteiligt waren, stimmte er einem 14‑tägigen Waffenstillstand zu, der die Straße von Hormus wieder öffnen soll.

JKCM News / AP-Quellen 2 Min Lesezeit
Titelbild: Trump vollzieht Kehrtwende: Von Vernichtungsdrohung zur 14‑tägigen Waffenruhe mit Iran
  • Der Präsident nannte die vorgelegte Vereinbarung nun brauchbar
  • im Inland und international lösten seine vorherigen Drohungen starke Kritik aus.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP vollzog Präsident Donald Trump innerhalb eines Tages einen deutlichen Kurswechsel im Konflikt mit Iran: Aus einer öffentlichen Drohung, iranische Infrastruktur zu vernichten, wurde die Zustimmung zu einer von Teheran vorgelegten Vereinbarung über eine 14‑tägige Waffenruhe.

Zugleich war der Schritt das Ergebnis intensiver Vermittlungsbemühungen, die nach AP-Angaben von Pakistan angeführt wurden. Inzwischen habe auch China im Stillen Verbindungen genutzt, um einen Pfad zu einem Waffenstillstand zu finden. Die Waffenruhe solle laut den Informationen den Weg ebnen, die seit Wochen umkämpfte Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Nach dem Schritt verkündete Trump die temporäre Vereinbarung in einem sozialen Medienbeitrag und begründete die Entscheidung damit, militärische Ziele seien bereits erreicht und ein langfristiger Friedensprozess möglich. Die Ankündigung erfolgte kurz vor der von ihm gesetzten Frist, wonach Tehran die Straße von Hormus öffnen müsse, andernfalls würden Angriffe auf Kraftwerke und andere kritische Infrastruktur folgen.

Gleichzeitig rief Trumps frühere Drohung scharfe Kritik hervor. Demokratische Abgeordnete bezeichneten die Äußerungen gegenüber Iran als moralisches Versagen, und der Papst warnte, Angriffe auf zivile Infrastruktur würden internationales Recht verletzen. Diese Reaktionen spiegeln die innenpolitische und internationale Besorgnis über die Gefahr einer weiteren Eskalation wider.

Unterdessen wurde der Tonwechsel auch mit der Sorge begründet, eine weitere Eskalation könne die USA in einen langwierigen militärischen Einsatz ziehen. Trump hatte zuvor militärische Erfolge der vergangenen Wochen hervorgehoben; die nun getroffene Vereinbarung stellt demnach einen strategischen Richtungswechsel dar, der den Konflikt zunächst begrenzen soll.

Daneben plant der Präsident, sich im Weißen Haus mit NATO‑Generalsekretär Mark Rutte zu treffen. Die sich abzeichnende Waffenruhe und die Pläne zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus sollen im Mittelpunkt der Gespräche stehen. AP bezeichnet den Waffenstillstand als möglichen Schritt zur Beendigung des fast sechs Wochen andauernden Krieges.