UCLA gewinnt erstmals NCAA‑Frauenbasketball-Meisterschaft nach 79:51‑Sieg gegen South Carolina
Gabriela Jaquez erzielte 21 Punkte, Lauren Betts fügte 16 hinzu; UCLA dominierte das Finale in Phoenix und sicherte sich den ersten nationalen Titel der Programmhistorie.
Nach Angaben der Spielstatistik setzte sich UCLA im Finale der NCAA‑Frauenmeisterschaft in Phoenix deutlich gegen South Carolina durch und gewann seinen ersten nationalen Titel. Das Endergebnis lautete 79:51 zugunsten von UCLA, die damit die Partie über weite Strecken kontrollierte und dem Titelverteidiger nur selten Zugriff auf das Spielgeschehen erlaubte.
Zugleich erwies sich die Verteidigung von UCLA als Schlüsselfaktor des Erfolgs: South Carolina kam nur auf 51 Punkte, weil die Bruins Einläufe in die Zone immer wieder unterbanden und Ballverluste provozierten. Die intensive Defensivarbeit ermöglichte zahlreiche einfache Punkte im Gegenangriff und entzog dem Gegner das sonst gewohnte offensive Spiel, was sich in einer niedrigen Wurfquote und ungewohnten Fehlern äußerte.
Inzwischen wurde der Triumph als Ergebnis eines Saisonplans präsentiert, bei dem die Mannschaft gezielt auf diesen Erfolg hinarbeitete. Nach dem Aus im ersten Final Four des Vorjahres trugen vor allem die Seniorinnen Verantwortung für Konstanz und Führung in kritischen Momenten. Ihre Erfahrung half dabei, das Team durch Phasen mit hohem Druck zu führen und die Partie schließlich zu entscheiden.
Daneben reflektiert der klare Sieg in Phoenix sowohl die Balance zwischen Offensivstärke und Abwehrdisziplin als auch die kollektive Leistung des Teams. UCLA zeigte in wichtigen Spielsituationen sowohl individuelle Klasse als auch abgestimmtes Zusammenspiel, was am Ende die Grundlage für den historischen ersten NCAA‑Titel der Programmhistorie bildete.