USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen auf 212 Tausend, Vorwoche revidiert
Die Zahl der saisonbereinigten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der Woche bis 21 Februar auf 212 Tausend, während die Vorwoche nach oben revidiert wurde.
- Saisonbereinigte Erstanträge: 212 000, plus 4 000 gegenüber der revidierten Vorwoche.
- Vier-Wochen-Durchschnitt: 220 250, plus 750.
- Fortgesetzte Anträge sanken in der Woche bis 14 Februar auf 1 833 000; die Quote blieb bei 1,2 Prozent.
- Unbereinigte Erstanträge lagen bei 193 107, minus 8,0 Prozent gegenüber der Vorwoche und unter der Vergleichswoche 2025 (220 856).
- In allen Programmen zusammen fielen die fortgesetzten Leistungswochen in der Woche bis 7 Februar auf 2 239 002.
Der US-Arbeitsmarktindikator blieb in der aktuellen Woche stabil, zeigte aber eine leichte Gegenbewegung nach oben. Für die Woche bis Samstag, 21. Februar, wurden saisonbereinigt 212 000 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe registriert. Gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Plus von 4 000. Gleichzeitig wurde der Wert der Vorwoche um 2 000 nach oben revidiert, auf 208 000.
Bei Wochenzahlen achten Analysten besonders auf geglättete Reihen, weil Feiertage, Witterung und Meldeeffekte zu kurzfristigen Ausschlägen führen können. Der Vier-Wochen-Durchschnitt der Erstanträge stieg um 750 auf 220 250. Die aktuelle Lage bewegt sich damit weiterhin in einer Bandbreite, die eher auf begrenzten Entlassungsdruck als auf eine breite Verschlechterung des Arbeitsmarkts hindeutet.
Auf der Bestandsseite ging die Zahl der fortgesetzten Anträge (versicherte Arbeitslosigkeit) zurück. Für die Woche bis 14. Februar wurden saisonbereinigt 1 833 000 fortgesetzte Anträge gemeldet, 31 000 weniger als in der Vorwoche. Die dazugehörige Quote der versicherten Arbeitslosigkeit blieb bei 1,2 Prozent. Auch bei den Bestandsdaten gab es Revisionen: Der Vorwochenwert wurde um 5 000 nach unten angepasst.
In der nicht saisonbereinigten Reihe, die die tatsächliche Zahl der Erstanträge im Wochenverlauf abbildet, lagen die Anträge bei 193 107. Das waren 16 723 weniger als in der Vorwoche, ein Rückgang um 8,0 Prozent. In der Vergleichswoche des Vorjahres wurden 220 856 unbereinigte Erstanträge registriert. Unterschiede zwischen bereinigter und unbereinigter Reihe entstehen durch saisonale Faktoren, die jährlich aktualisiert und laufend in den Zeitreihen nachgeführt werden.
Ein Blick auf die Bundesstaaten zeigt, dass sich Bewegungen häufig auf einzelne Regionen konzentrieren. In der Berichtswoche meldeten unter anderem Iowa, Michigan und Florida höhere Erstanträge, während New York, Pennsylvania, New Jersey, Kalifornien und Texas Rückgänge auswiesen. Bei den höchsten Quoten fortgesetzter Anträge lagen unter anderem Rhode Island und New Jersey an der Spitze. Zusätzlich werden separate Programme ausgewiesen, etwa für ehemalige Bundesbedienstete und entlassene Veteranen; auch hier gab es in der Berichtswoche Veränderungen auf niedrigem Niveau.
Die wöchentlichen Antragszahlen gelten als schneller Indikator für Entlassungen und für die Geschwindigkeit, mit der Arbeitslose wieder eine Beschäftigung finden. Für die Marktbeobachtung ist daher nicht nur das Wochenplus entscheidend, sondern auch die Entwicklung der geglätteten Reihe und der fortgesetzten Anträge. Die nächste Veröffentlichung ist für die kommende Woche vorgesehen und kann, je nach saisonalem Muster, erneut Revisionen älterer Wochenwerte enthalten.