Vater stirbt, nachdem er zwei Kinder vor Ertrinken an Floridas Küste gerettet hat
Ein 46‑Jähriger aus Maine wurde nach einem Einsatz im Meer bewusstlos geborgen und im Krankenhaus für tot erklärt; seine Frau nennt die Rettung der Kinder 'sein letztes Geschenk'.
- Ein Vater starb, nachdem er Sohn und Tochter aus einer Brandungsströmung vor Juno Beach gezogen hatte
- die Familie war zum Urlaub in Florida.
Nach Angaben örtlicher Behörden und Angaben der Familie ist ein 46‑jähriger Vater gestorben, nachdem er am 1. April vor Juno Beach in Florida seine beiden Kinder aus einer Brandungsströmung gerettet hatte. Die Familie aus North Yarmouth im US‑Bundesstaat Maine hatte sich demnach zum Urlaub an den Atlantik begeben, als die Strömung die Kinder und ihren Vater erfasste.
Im Mittelpunkt der Geschehnisse stand nach Darstellungen der Hinterbliebenen der Selbstlosigkeit des Mannes: Seine Frau schrieb in einem Social‑Media‑Beitrag, ihr Mann habe zuerst den zwölfjährigen Sohn aus der Gefahrenzone geschleudert und ihn angewiesen, Hilfe zu holen. Anschließend habe er die neunjährige Tochter über Wasser gehalten, bis Rettungskräfte sie erreichen konnten. Die Frau, die mit einem der jüngeren Kinder am Strand gewesen sei, formulierte: His last gift to me was returning my children alive.
Zugleich zogen Einsatzkräfte den Mann laut Polizeibericht aus dem Wasser; vor Ort sei er bewusstlos, nicht ansprechbar und ohne Atem gewesen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus in der nahegelegenen Gemeinde Jupiter, wo ein Arzt seinen Tod feststellte. Nach Angaben in Berichten wurden mehrere Personen von Einsatzkräften an Land gezogen, drei Menschen erhielten medizinische Behandlung im Krankenhaus.
Daneben wiesen örtliche Notfalldienste darauf hin, dass die Bedingungen an diesem Tag anfällig für Brandungsströmungen gewesen seien. Ermittlungsunterlagen gaben an, die Kinder hätten den Beamten erzählt, ihr Vater sei ins Wasser gegangen, um sie zu retten. Die National Oceanic and Atmospheric Administration definiert Brandungsströmungen als enge, schnell fließende Wasserkanäle, die jährlich an der US‑Küste rund hundert Todesfälle verursachen.
Unterdessen bestätigte die Familie, dass das Paar gerade erfahren hatte, ein viertes Kind zu erwarten. In ihren Schilderungen erinnerte die Witwe daran, ihr Mann habe die Familie stets unterstützt; er habe bereits ein Kind aus einer früheren Beziehung in die Familie aufgenommen. Verwandte planten, ein Stipendium in seinem Namen einzurichten, um sein selbstloses Handeln zu würdigen.