Anschlagsversuch auf Sam Altman: Angeklagter soll töten gewollt und von KI‑Auslöschung geschrieben haben
Ein Mann soll eine brennbare Flasche auf das Privathaus des OpenAI‑Chefs geworfen haben. Ermittler fanden ein Schriftstück mit Drohungen gegen mehrere Führungskräfte der KI‑Branche.
- Daniel Moreno‑Gama wird wegen versuchten Mordes und weiterer Bundesvorwürfe angeklagt
- ein sichergestelltes Dokument nannte Namen und Adressen weiterer KI‑Akteure.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von San Francisco steht ein Mann wegen versuchten Mordes unter Anklage, nachdem er in den frühen Morgenstunden eine brennbare Flasche auf das Wohnhaus des OpenAI‑Geschäftsführers geworfen haben soll. Die Tat ereignete sich gegen 3:37 Uhr; die Flasche setzte nach Angabe der Ermittler am Tor Feuer. Verletzte wurden nicht gemeldet.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein bei der Festnahme sicherstelltes Schriftstück, in dem der Beschuldigte seinen Vorsatz formuliert haben soll. Dem Dokument zufolge habe der Verfasser erklärt, Victim‑1 töten zu wollen; zudem enthielt das Blatt Namen und Adressen mehrerer Führungskräfte, Vorstände und Investoren aus der KI‑Branche.
Nach dem Schritt der Festnahme hat die US‑Justiz den Beschuldigten, namentlich Daniel Moreno‑Gama, auch in weiteren Bundesanklagen erfasst. Dort werden unter anderem versuchte Sachbeschädigung durch Sprengstoffe und der Besitz einer nicht registrierten Schusswaffe aufgeführt. Ermittler werten die Tat als von Hass gegenüber künstlicher Intelligenz motiviert; im sichergestellten Text warnte der Beschuldigte vor einer angeblichen bevorstehenden Auslöschung der Menschheit durch KI.
Zugleich beschreibt die Anklage weitere Vorfälle am Tag des Angriffs: Demnach soll der Beschuldigte später an den OpenAI‑Räumlichkeiten erschienen und mit einem Sessel gegen eine Glastür geschlagen haben. Er habe gedroht, das Gebäude anzuzünden und Menschen zu töten, bevor Einsatzkräfte eingriffen und ihn festnahmen. Behörden bezeichneten die Tat als geplant und gezielt, nicht als spontane Aktion.
Daneben hoben Vertreter von Ermittlungsbehörden hervor, dass Partnerbehörden in Texas eine operationelle Tätigkeit durchgeführt hätten, die mit dem Vorfall in Verbindung stehe. OpenAI teilte mit, dass Mitarbeiter unverletzt geblieben seien und das Unternehmen die Strafverfolgung unterstütze.
Unterdessen betonten Ermittler, dass die Anklagen den Vorfall als ernsthafte Eskalation von Absicht zu Handlung einstufen und die Sicherheitslage für Führungskräfte und Einrichtungen der Branche erhöhe. Die Ermittlungen laufen weiter, während die zuständigen Stellen die gesicherten Beweismittel und das schriftliche Manifest weiter auswerten.