Ein Toter und sechs Verletzte bei Schüssen in Chick‑fil‑A in New Jersey
In Union Township in New Jersey wurden in einem Chick‑fil‑A sieben Menschen angeschossen; ein Opfer starb am Tatort. Die Ermittler sehen keine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit und haben noch niemanden festgenommen.
- Sieben Personen wurden in einem Chick‑fil‑A am Samstagabend verletzt, eine Person verstarb noch am Tatort
- Behörden schließen ein Zufallsdelikt nach ersten Erkenntnissen aus.
Nach Angaben der örtlichen Ermittlungsbehörden wurden in der Nacht zum Sonntag sieben Menschen in einem Chick‑fil‑A in Union Township, New Jersey, durch Schüsse verletzt; eine Person erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:00 Uhr Ortszeit in der 2300er‑Block von Route 22. Sechs weitere Opfer erlitten Verletzungen, die den Behörden zufolge nicht lebensbedrohlich waren.
Im Mittelpunkt der laufenden Ermittlungen steht die Suche nach dem oder den Tätern; bislang wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft niemand verhaftet. Die ersten Erkenntnisse lassen nicht auf ein zufälliges Verbrechen schließen, und die Ermittler betonen, dass aktuell keine unmittelbare Gefahr für die Allgemeinheit bestehe. Unter anderem werden Videoaufnahmen ausgewertet; Aufnahmen von einer Dashcam sollen zeigen, wie ein Mann mit einer Pistole vom Tatort wegläuft.
Zugleich schilderten lokale Medien chaotische Szenen im Restaurant, in denen Dutzende Gäste Schutz suchten. Mitarbeitende des Lokals hielten sich Berichten zufolge noch lange nach den Schüssen im Gebäude auf, während Angehörige und Freunde draußen auf Neuigkeiten warteten. Eine von Medien wiedergegebene Notrufaufzeichnung enthielt Beschreibungen von Ersthelfern und Augenzeugen, die von Schussverletzungen berichteten.
Daneben wurde das Ereignis vom Gun Violence Archive als die hundertste dokumentierte Massenerschießung in den USA in diesem Jahr gelistet; die Datenbank zählt Vorfälle, bei denen vier oder mehr Personen verwundet oder getötet werden. Gouverneurin Mikie Sherrill erklärte, sie sei über den Vorfall informiert und stünde in engem Austausch mit den örtlichen Behörden. Die Bürgermeisterin von Union Township, Patricia Guerra‑Frazier, nannte die Tat einen schockierenden Einschnitt für die Gemeinde und sprach von Trauer und Bestürzung.
Die Ermittlungen dauern an; Staatsanwälte und Polizeikräfte arbeiten daran, weitere Beweise zu sichern und den Tathergang zu klären. Union Township liegt westlich von New York City und hat etwa 60.000 Einwohner. Weitere Details zu Motiv oder Täterzahl wurden bislang nicht veröffentlicht.