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Ford-Chef für Elektromobilität Doug Field verlässt Unternehmen im Zuge von Umstrukturierung

Field verlässt Ford nach Ankündigung einer neuen Product‑Creation‑und‑Industrialization‑Einheit; seine Aufgaben werden in bestehende Produktions‑ und Industrieeinheiten integriert.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Ford-Chef für Elektromobilität Doug Field verlässt Unternehmen im Zuge von Umstrukturierung
  • Doug Field scheidet innerhalb eines Monats aus
  • COO Kumar Galhotra übernimmt die Leitung der neuen Organisation, die Fields Verantwortungsbereiche übernimmt.

Nach Angaben von Ford hat Doug Field, Chief EV, Digital and Design Officer, seinen Entschluss mitgeteilt, das Unternehmen nach einer Übergangszeit von etwa einem Monat zu verlassen. Das Management kündigte zugleich eine Umstrukturierung an, die Führungs‑ und Organisationsstrukturen im Bereich Produktentwicklung und Industrialisierung neu ausrichtet.

Zugleich stellte Ford die Bildung einer neuen Organisation mit dem Namen Product Creation and Industrialization vor, die vom Chief Operating Officer Kumar Galhotra geleitet werden soll. Diese Einheit werde Fields bisherige Zuständigkeiten mit dem globalen Industrial System des Konzerns zusammenführen, um die strategischen Ziele des Ford+‑Plans voranzutreiben, einschließlich des Ziels einer bereinigten EBIT‑Marge von 8% bis 2029.

In einer Telefonkonferenz erklärten Ford‑Manager, die Umstrukturierung diene dazu, die Entwicklung und Industrialisierung der nächsten Fahrzeuggeneration zu beschleunigen. Dabei betonten sie, dass zentrale Programme, etwa ein kommender Midsize‑Pickup auf der Universal Electric Vehicle (UEV)‑Plattform, in der neuen Organisation weitergeführt würden. Field sagte, sein Team sei vorbereitet, die Produkte bis zur Markteinführung zu bringen und die Übergabe zu unterstützen.

Ford beschreibt die neue Einheit als ein End‑to‑end‑Konstrukt mit dem Ziel, eine der umfangreichsten Produkt‑, Software‑ und Dienstleistungsrollouts in der Firmengeschichte umzusetzen. Der Konzern plant, große Teile seines Portfolios bis 2029 zu erneuern und verstärkt auf elektrifizierte Antriebe sowie neue Software‑ und Elektrikarchitekturen zu setzen.

Der Konzern führt die Personalentscheidung vor dem Hintergrund eines umfassenden Transformationsprogramms an, das Produktqualität, Effizienz und schnellere Markteinführungen in den Vordergrund stellt. CEO Jim Farley begründete die Maßnahme damit, interne Komplexität zu reduzieren und die Umsetzung der Ford+‑Ziele zu beschleunigen. Field selbst machte keine Angaben zu seinen weiteren Plänen.

Ford hob hervor, die Neuordnung solle eine skalierbare Plattform für Software‑Updates, weiterentwickelte Fahrerassistenzfunktionen und künftige Produktgenerationen schaffen. Zugleich betonte das Management, dass die Arbeit an den strategischen Programmen fortgesetzt werde und die neuen Strukturen die Integration von Produktentwicklung, Fertigung und industriellen Systemen enger verzahnen sollen.