Justin Rose nach geteiltem dritten Platz beim Masters neu belebt und zuversichtlich
Der 45‑jährige Engländer führte zeitweise in der Schlussrunde, beendete das Masters aber als geteilte Nummer drei—zwei Schläge hinter Sieger Rory McIlroy.
Nach Angaben des Turnierverlaufs führte Justin Rose in der Schlussrunde des Masters zeitweise auf der Back Nine, musste sich am Ende jedoch mit einer geteilten Drittplatzierung zufriedengeben. Der Engländer schloss das Event zwei Schläge hinter dem erneut siegreichen Rory McIlroy ab und notierte eine 70 in der Finalrunde, nachdem er an der berüchtigten Amen Corner Schwierigkeiten hatte.
Im Mittelpunkt seiner Aussagen stand die Überzeugung, dass die besten Turniere weiterhin in seinem Fokus liegen. Rose betonte, er habe seit Mitte 2023 an seinem Spiel gearbeitet und dadurch neues Selbstvertrauen gewonnen; sein Sieg auf der PGA Tour im Februar sieht er als Bestätigung dieser Entwicklung. Er sprach von einer Phase, in der seine Karriere und Motivation wieder deutlich an Fahrt aufgenommen hätten.
Gleichzeitig zeichnet sich um Augusta National eine bemerkenswerte Konstanz in Roses Ergebnissen ab: Acht Top‑10‑Platzierungen und dreimal Rang zwei dokumentieren eine enge Verbindung zwischen seinem Spielstil und dem Kurs. Rose verwies auf Vorbilder wie Freddie Couples und Bernhard Langer, die zeigen, wie Erfahrung auf diesem Platz zu beständigen Ergebnissen führen kann. Diese Kombination aus Routine und Kurskenntnis gibt ihm nach eigener Einschätzung die Grundlage, auch künftig um vordere Platzierungen bei Majors mitzuspielen.
Daneben teilte Tyrrell Hatton die geteilte Drittplatzierung und erreichte mit einer 66 in der Schlussrunde sein bestes Ergebnis bei einem Major. Hatton, ebenso Teil des Ryder‑Cup‑Teams, hob hervor, dass seine Leistungen in großen Turnieren zuletzt stabiler geworden seien und er an kleinen Anpassungen in der Vorbereitung arbeite, um weiter voranzukommen. Seine Schlussrunde enthielt mehrere Birdies und ein Eagle, die den Schub brachten.
Nach dem schwierigen Abschnitt zwischen 2021 und 2023 präsentiert sich Roses Auftritt in Augusta als konkrete Bestätigung des Comebacks. Die geteilte Drittplatzierung zählt zu seinen dritten Top‑sechs‑Ergebnissen in den letzten acht Majors und stärkt sein Selbstbild als weiterhin konkurrenzfähiger Anwärter auf Spitzenplätze. Für Rose scheint damit die Entwicklung, die Mitte 2023 begann, nicht nur eine vorübergehende Aufwärtstendenz, sondern ein nachhaltiger Kurs für die kommenden großen Turniere zu sein.